Panorama

Wärmepumpe am beliebtesten Hälfte aller Neubauten regenerativ beheizt

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Schön warm soll es sein.

(Foto: picture alliance / imageBROKER)

Wird neu gebaut, fällt die Wahl zunehmend auf Heizungen mit erneuerbaren Energieträgern. Bei den im vergangenen Jahr errichteten Wohnhäusern liegt ihr Anteil zum ersten Mal bei über 50 Prozent. Allerdings spielt auch Gas immer noch eine große Rolle.

Neubauten in Deutschland werden zunehmend mit erneuerbaren Energien beheizt. Diese werden erstmals in mehr als der Hälfte (50,5 Prozent) der im Jahr 2020 neu errichteten Wohngebäude eingesetzt, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dazu zählen die Statistiker auch Wärmepumpen, die in 46 Prozent der Neubauten als Energiequelle zum Heizen genutzt werden.

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Die Ausseneinheit einer Waermepumpe im Vorgarten.

(Foto: picture alliance / dpa Themendienst)

Immer weniger Neubauten hingegen werden mit fossilen Energieträgern wie Erdgas oder -öl ausgestattet. Laut der Behörde werden 39 Prozent der im vergangenen Jahr knapp 113.000 neu errichteten Wohngebäude mit Gas beheizt. Im Jahr 2000 lag der Anteil der Neubauten mit Gasheizung noch bei 74 Prozent.

Das Heizen mit Öl ist bei Neubauten mittlerweile eine Rarität: Im vergangenen Jahr wurden 0,7 Prozent aller Neubauten mit einer Ölheizung ausgestattet. 20 Jahre zuvor war es noch fast jeder fünfte Neubau. Insgesamt wird aber rund ein Viertel aller Wohnungen in Deutschland noch mit Öl beheizt.

Die Energiepreise ziehen seit geraumer Zeit an. Besonders für Heizöl mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im September deutlich tiefer in die Tasche greifen als vor einem Jahr (76,5 Prozent). Erdgas verteuerte sich um 5,7 Prozent, die Strompreise stiegen um 2,0 Prozent.

Die unterschiedliche Preisentwicklung ist den Statistikern zufolge auf den unterschiedlichen Zugang zum Energiemarkt zurückzuführen. Während Heizöl zu aktuellen Preisen gekauft werde, gelten für Erdgas und Strom häufig langfristige Verträge mit Versorgern. Die Preise werden meist nur jährlich angepasst.

Quelle: ntv.de, hul/dpa/AFP

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