Panorama

Sprengstoff unter SchulgeländeHannover entschärft 250-Kilo-Bombe

19.05.2015, 22:03 Uhr
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Bei Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Schulgeläde war die Bombe entdeckt worden. (Foto: dpa)

In Hannover wird ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Für die Entschärfung der Sprengstoffs müssen über 30.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Besonders brisant: Die Bombe lag jahrelang unter einer Schule.

Nach dem Fund eines Bomben-Blindgängers hat in Hannover eine der größten Evakuierungen nach dem Zweiten Weltkrieg begonnen. Insgesamt rund 31.000 Menschen müssen für die Entschärfung der 250-Kilo-Bombe ihre Wohnungen verlassen. Nach der derzeitigen Planung gehe man frühestens gegen Mitternacht von einer Entschärfung des Blindgängers aus, sagte die Feuerwehr. Betroffen war unter anderem auch die Staatskanzlei.

Die Bombe war bei Abrissarbeiten auf einem ehemaligen Schulgelände entdeckt worden. Mehr als 70 Jahre lang hatte sie unter dem zuletzt von Gymnasiasten und der Volkshochschule genutzten Gelände in der dicht besiedelten Südstadt gelegen.

Von der bislang größten Evakuierungsaktion in Deutschland seit Kriegsende waren 2011 in Koblenz rund 45.000 Menschen betroffen.

Quelle: ntv.de, sko/dpa

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