Panorama

Wetterwoche im Schnellcheck Hoch "Dana" vertreibt Schauer und Gewitter

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Die sommerliche Milde lädt zu Aktivitäten im Freien ein.

(Foto: picture alliance/dpa)

Tief "Bernd" hat in einigen Teilen Deutschlands für heftige Überschwemmungen und Erdrutsche gesorgt. Hoch Dana unterbricht nun die Unwetterserie und sorgt für sonnige Auflockerung. Ende der Woche drohen jedoch erneut Gewitter, warnt Wetterexperte Björn Alexander.

Tief "Bernd" hat sich inzwischen mehr und mehr abgeschwächt. Zuvor brachte es aber in Teilen Sachsens, Bayerns sowie Österreichs gebietsweise intensiven Regen. So fielen stellenweise über 130 Liter pro Quadratmeter mit Überschwemmungen, Hochwasser und Erdrutschen. Damit sind die Regenmengen zwar vergleichbar mit denen im Westen, nicht aber die betroffene Fläche.

Gleichzeitig hat sich inzwischen über dem Atlantik Hoch "Dana" formiert. Und das sorgt jetzt erst einmal für eine nachhaltige Wetterberuhigung. Frühestens zum Ende der Wetterwoche dürften sich erneut Schauer und Gewitter bilden.

Ebenso entspannt zeigen sich die Temperaturen in den kommenden Tagen. Insbesondere im Süden mit sommerlichen Werten, während zum Wochenstart in der Nordhälfte erst einmal frischere Luft einsickert. Grund ist die Kaltfront von Skandinavientief "Christoph", der an den Küsten zudem für einen lebhaften Wind sorgt.

Das Wetter am Montag: Endlich keine Schauer und Gewitter

Nachdem die alte Woche im Süden noch mit teilweise kräftigen Gewitter zu Ende geht, bleibt es dann am Montag mehrheitlich trocken und zeitweise sonnig. Am schönsten ist es vom Oberrhein bis ins südliche NRW. Die Temperaturen zeigen sich geteilt mit 24 bis 28 Grad im Süden und teils windigen 19 bis 23 Grad im übrigen Land.

Das Wetter am Dienstag: Norden windig kühl, Süden sommerlich

Die Nordlichter bekommen stellenweise mal etwas Regen und Nieselregen sowie einen lebhaften bis stürmischen Wind. Der Süden kann sich dagegen über sommerliche Aussichten bei entsprechenden Temperaturen bis zu 26 Grad freuen. Am kühlsten ist es auf den östlichen Mittelgebirgen bei 18 Grad.

Das Wetter am Mittwoch: Das Süd-Nord-Gefälle hält sich

Der Süden bekommt erneut viel Sonne. Auch entlang der Landesmitte wird die Sonne ihren Anteil haben. Im Norden ziehen dagegen wiederholt kompakte Wolken durch. Dazu bringen es die Temperaturen auf 18 bis 27 Grad; wobei es am Oberrhein am wärmsten ist.

Das Wetter am Donnerstag und Freitag: Sommerwetter bei bis zu 30 Grad

Im Norden hat es die Sonne zwar weiterhin nicht leicht. Insgesamt sollte sie aber immer besser durchkommen. Ansonsten ist es mehrheitlich sonnig bei ansteigenden Temperaturen. Der Donnerstag bringt 19 bis 28, der Freitag sogar 20 bis 30 Grad. Am frischesten ist es direkt an der Nordsee, am wärmsten zeigt sich die Rheinschiene.

Das Wetter am Wochenende: Von Westen schrittweise gewittrig

Noch sind die Details für unser Wochenende unsicher. Jedoch dürfte es mit der zunehmend sommerlich warmen Luft, die in Spitzen bis zu 31 Grad im Programm hat, auch allmählich schwüler und damit steigt die Wahrscheinlichkeit für punktuelle Schauer und Gewitter. Das gilt vor allem in der Westhälfte, während es im Osten noch länger schön weitergeht.

Quelle: ntv.de

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