Panorama

Stiletto-Design abgekupfert? Ivanka Trump muss vor Gericht

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Macht neben Politik auch Mode: Ivanka Trump.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Ein roter Lederschuh könnte Auslöser für den nächsten Eklat im Weißen Haus sein. Verkauft wird er von Ivanka Trumps Modefirma. Entworfen haben soll ihn jedoch eine italienische Luxusmarke. Nun muss die "First Daughter" wegen Plagiatsvorwürfen vor Gericht.

Ivanka Trump muss in einem Plagiats-Verfahren gegen ihr Modeunternehmen persönlich vor Gericht erscheinen. Eine New Yorker Bezirksrichterin ließ das Argument der Tochter von US-Präsident Donald Trump nicht gelten, sie habe wegen ihrer Beratertätigkeit im Weißen Haus keine Zeit. Ivanka Trump werde vorgeworfen, persönlich in den Fall verwickelt zu sein, deshalb komme sie trotz allen Zeitmangels nicht um eine Aussage herum, erklärte Richterin Katherine Forrest.

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Allerdings begrenzte Forrest die Aussage auf zwei Stunden und gab Ivanka Trump Zeit bis Oktober. Die italienische Luxusmarke Aquazzura hatte im vergangenen Jahr gegen die 35-Jährige und ihre Firma Mark Fisher Footwear Klage eingereicht. Aquazzura wirft Trump vor, ihren bekannten "Wild Thing"-Schuh detailgetreu kopiert zu haben. Marc Fisher Footwear weist dies zurück.

Aquazzuras Stiletto-Sandale "Wild Thing" ist ein Verkaufshit und wurde von vielen Schauspielerinnen, Models und Pop-Stars spazieren getragen. In den USA kostet sie 785 Dollar. "Hettie", den frappierend gleich aussehenden Schuh von Ivanka Trump, gibt es schon für 145 Dollar.

Quelle: ntv.de, ath/AFP