Panorama

Sie dachten, er schlafe Kinder leben tagelang neben totem Vater

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Der Vater sei eines natürlichen Todes gestorben.

(Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild)

Drei kleine Kinder haben in einem kleinen Ort im oberbayerischen Landkreis Altötting einige Tage neben ihrem gestorbenen Vater gelebt. Die Tante der Mädchen habe den Mann nach einigen Tagen gefunden, bestätigte die Polizei in Burghausen. Der 35-Jährige sei eines natürlichen Todes gestorben, erläuterte ein Polizeisprecher in Rosenheim. Die "Passauer Neue Presse" hatte zuerst über den Fall berichtet.

Die zwei, drei und vier Jahre alten Mädchen hätten geglaubt, der Vater schlafe, schreibt die Zeitung. Dem Bericht zufolge starb der Mann in der Nacht zum 14. September und wurde am 17. September gefunden. Demnach hätte er einen Herzinfarkt gehabt.

Die Vierjährige als Älteste habe sich um ihre beiden kleineren Geschwister gekümmert und ihnen zu essen und zu trinken gegeben. Zunächst betreue nun die Tante die Mädchen. Laut dem Bericht ist die Anteilsnahme groß, via Facebook wurde eine Hilfsaktion auf den Weg gebracht.

Quelle: ntv.de, ses/dpa

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