Panorama

Maschine zerschellt an Felswand Kleinflugzeug in Tiroler Alpen abgestürzt

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Eine Augenzeugin berichtete, dass das Flugzeug beim Aufprall in Flammen aufging.

(Foto: dpa)

In den Tiroler Alpen kommt es am Abend zu einem schrecklichen Unglück: Drei Menschen sterben an Bord eines Kleinflugzeugs, das aus ungeklärter Ursache abstürzt. Die Bergung gestaltet sich schwierig.

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in den Tiroler Alpen nahe der Grenze zu Deutschland sind drei Menschen ums Leben gekommen. Das bestätigte eine österreichische Polizeisprecherin. Die Verunglückten sollen am Vormittag geborgen werden.

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Einsatzkräfte mussten eingeflogen werden, um die Unfallstelle zu sichern und die Toten zu bergen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Angaben zur Identität der Opfer konnte die Sprecherin ebenso wenig machen wie zur Flugroute der Maschine. Auch Typ und Zulassungsort des Flugzeugs waren noch unbekannt. Die Wetterbedingungen seien zur Unfallzeit gut gewesen.

Laut Bayerischem Rundfunk ist die Maschine in Südtirol gestartet und befand sich auf einem Alpenrundflug. Aus einem Funkspruch des Notarzthubschraubers sei hervorgegangen, dass es keine Überlebenden gebe. Die Wirtin einer Meilerhütte sagte dem Sender, das Flugzeug sei in 2300 Metern Höhe, in der Nähe des Berges "Drei Scharten", gegen eine Felswand geprallt. Zuvor habe sie auffällige Geräusche gehört. Die Maschine sei beim Aufprall in Flammen aufgegangen.

Das Flugzeug stürzte den Angaben zufolge am Donnerstagabend gegen 17.30 Uhr im Wettersteingebirge auf dem Gebiet der Gemeinde Leutasch ab. Leutasch ist wenige Kilometer von Garmisch-Partenkirchen entfernt. Drei Notarzt- und ein Polizeihubschrauber sowie die Bergwacht waren im Einsatz. Auch ein deutscher Polizeihubschrauber war vor Ort. Die Einsatzkräfte mussten wegen des alpinen Geländes eingeflogen werden. Weitere Erkenntnisse zur Absturzursache sollen Ermittlungen des Tiroler Landeskriminalamtes ergeben.

Quelle: ntv.de, joh/AFP/dpa