Panorama

Unglück im KarwendelgebirgeKletterer stürzt in Bayern 130 Meter in den Tod

14.06.2026, 16:52 Uhr
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Der verunglückte Mann war mit einem gleichaltrigen Begleiter unterwegs. (Foto: picture alliance / imageBROKER)

Für einen 22-jährigen Mann endet eine Klettertour im Karwendelgebirge tödlich. Er fällt in die Tiefe, nachdem ein Felsbrocken nachgibt. Die Retter können bei ihrem Eintreffen nur noch den Tod des Verunglückten feststellen.

Bei einem Bergunfall im Karwendelgebirge bei Mittenwald im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist ein 22 Jahre alter Kletterer circa 130 Meter abgestürzt und dabei tödlich verunglückt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sei es zum Abbruch eines Felsens gekommen, der dem Kletterer als Halt gedient hatte, teilte die Polizei mit. Der junge Mann war zuvor mit einem gleichaltrigen Begleiter auf einen Gipfel geklettert und hatte dabei anspruchsvolle und teils ausgesetzte Kletterstellen gemeistert. 

Nachdem er sich eine Seillänge abgeseilt hatte, versuchte er den Angaben zufolge, den Abstieg in leichterem Gelände ohne Seilsicherung fortzusetzen. Dabei sei es zu dem Felsausbruch gekommen, woraufhin der 22-Jährige etwa 130 Meter über steiles und felsdurchsetztes Gelände stürzte. 

Als die Einsatzkräfte der Bergwacht und ein Notarzt am Samstag per Rettungshubschrauber eintrafen, konnten sie nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen. Beide Männer waren den Angaben zufolge für die geplante Tour entsprechend ausgerüstet gewesen. Das Unglück ereignete sich am sogenannten Schöttelturm.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa

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