Panorama

Suche nach Vermissten Lawine rollt in Schweizer Hotel

Nicht nur in Deutschland und Österreich sorgt stetiger Schneefall für eine erhöhte Lawinengefahr. Auch in der Schweiz breitet sich die weiße Masse immer weiter aus. Nun trifft es ein Hotel auf der Schwägalp. Mehrere Personen werden verletzt.

Eine etwa 300 Meter breite Lawine ist in ein Hotelrestaurant in der Schweiz gekracht und hat drei Menschen leicht verletzt. Wie die Polizei mitteilte, suchten Einsatzkräfte auf der Schwägalp im Kanton Appenzell Ausserrhoden auf rund 1300 Metern Höhe zunächst nach möglichen Vermissten. Dabei kamen neben technischem Gerät auch Lawinenhunde zum Einsatz. Am Abend musste die Suche aber aufgrund starker Schneefälle vorerst abgebrochen werden.

Ein Polizeisprecher sagte der Schweizer Zeitung "Blick", dass keine Hotelgäste vermisst würden, aber möglicherweise Passanten verschüttet wurden. Später teilte die Polizei mit, dass sie bislang keine Kenntnis über vermisste Personen habe. Die drei Verletzten wurden der Polizei zufolge medizinisch und psychologisch betreut und ins Krankenhaus gebracht.

Der Lawinenabgang ereignete sich gegen 16.30 Uhr. Die Lawine löste sich am Hang gegenüber des Hotels. Mehr als ein Dutzend Autos und Teile des Hotel-Restaurants wurden von den weißen Massen verschüttet. Auf Fotos war zu sehen, wie sich der Schnee durch Fenster und Türen auch in mehrere weitere Räume des Gebäudes gedrückt hat.

Laut Polizei war auch ein Personalhaus und das Gebäude einer Alpkäserei betroffen. Ein Gast des Restaurants sagte der Schweizer Zeitung "Tagblatt", er habe draußen plötzlich Schnee herumwirbeln sehen und zunächst an eine Dachlawine geglaubt. "Dann gab es einen Riesenlärm, und im hinteren Bereich drangen die Schneemassen ins Restaurant ein."

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Quelle: n-tv.de, fzö/dpa

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