Panorama

Entwarnung in Heidelberg Leitungswasser kann wieder getrunken werden

imago83279275h.jpg

Die Blaufärbung soll nicht auf den ersten Blick zu erkennen sein, erklärte Dossenheims Bürgermeister Lorentz.

(Foto: imago/Christian Ohde)

In Heidelberg kommt plötzlich blaues Wasser aus dem Hahn. Die Stadt gibt eine amtliche Gefahrenmeldung heraus und warnt ihre Bewohner eindringlich. Inzwischen ist klar, dass die Färbung ungefährlich ist.

Die Menschen im baden-württembergischen Heidelberg und Umgebung sind davor gewarnt worden, Wasser aus der Leitung zu trinken. Einige Zeit konnte ein Unfall nicht ausgeschlossen werden, bei dem das Trinkwasser blau eingefärbt und womöglich vergiftet worden war. Inzwischen ist klar, dass die Färbung mineralischen Ursprungs und ungefährlich ist.

Das entsprechende Wasserwerk sei vom Netz genommen worden, heißt es seitens der Behörden. Man gehe davon aus, "dass es sich um eine Verfärbung handelt, die auf der natürlichen Schwankungsbreite in der Zusammensetzung des Wassers beruhen." Und: "Das Leitungswasser kann ab sofort wieder in vollem Umfang verwendet werden."

*Datenschutz

Zuerst aufgefallen war die Veränderung des Wassers im Ort Dossenheim, dann weitete man das zeitweise Trinkverbot auf die angrenzenden Heidelberger Stadtteile Handschuhsheim und Neuenheim aus.

Nicht sofort erkennbar

Laut Dossenheims Bürgermeister Hans Lorentz war die Blaufärbung allerdings nicht auf den ersten Blick zu erkennen. "Erst wenn man die Badewanne halb voll macht", schimmerte es bläulich, so Lorentz im SWR-Interview. Da man zu diesem Zeitpunkt noch nichts über die die Färbung auslösende Substanz wusste, habe es sich bei der Trinkwarnung laut Lorentz um eine reine Vorsichtsmaßnahme gehandelt.

Nicht nur über Twitter, auch per Lautsprecherwagen der Feuerwehr wurden die Menschen in der Gegend vor dem Verzehr von Leitungswasser gewarnt. Man legte ihnen außerdem nahe, es weder zum Duschen noch zum Händewaschen zu benutzen. Lediglich für die Toilettenspülung wäre es einsetzbar. 

Quelle: n-tv.de, nan