Panorama

Übergabe auf A8 läuft schiefMann bei Waffendeal in den Kopf geschossen

02.08.2017, 07:36 Uhr
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(Foto: picture alliance / dpa)

Auf einem Pendlerparkplatz in Baden-Württemberg gerät ein Waffengeschäft außer Kontrolle. Offenbar kommt es bei der Übergabe einer Pistole zu einem Handgemenge, daraufhin löst sich ein Schuss. Ein 19-Jähriger erleidet schwere Kopfverletzungen.

Bei einem Waffengeschäft an der Autobahn 8 in Baden-Württemberg ist ein 19 Jahre alter Mann durch einen Kopfschuss lebensgefährlich verletzt worden.

Der junge Mann, der laut "Augsburger Allgemeine" aus dem Raum Göppingen stammt, hatte sich am Montagabend mit einem 39-Jährigen aus München getroffen, um eine Pistole zu kaufen. Während des Treffens auf einem Pendlerparkplatz bei Adelzhausen kam es laut Polizei zu einem Handgemenge, in dessen Zusammenhang sich ein Schuss löste. Der 19-Jährige wurde am Kopf getroffen.

Ob dies absichtlich oder versehentlich passierte, konnte die Polizei noch nicht ermitteln. Mit einem Rettungshubschrauber wurde der Mann ins Augsburger Klinikum geflogen, notoperiert und ins künstliche Koma versetzt.

Der Münchner Waffenbesitzer, der die Waffe legal besaß, rief selbst den Notruf und meldete den Vorfall. Er ließ sich widerstandslos von den alarmierten Polizisten festnehmen und wurde nach Augsburg gebracht. Gegen den 39-Jährigen wurde Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung erlassen.

Quelle: jgu

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