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Ballontiere für den Chef Mann wird gekündigt - und bringt Clown mit

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Während die Chefs die Kündigung aussprachen, knotete der Clown ein Ballon-Einhorn.

(Foto: imago)

Gekündigt zu werden ist im Allgemeinen keine sehr angenehme Angelegenheit. Ein Neuseeländer versucht der Situation dennoch etwas Lustiges abzugewinnen und bringt zu seinem Entlassungsgespräch einen professionellen Clown mit - der seinen Job sehr ernst nimmt.

Dass das anstehende Gespräch bei seinen Chefs kein angenehmes wird, ahnte ein Neuseeländer bereits im Voraus. Immerhin kündigten diese in einer Mail an, mit ihm über seine Rolle in der Werbeagentur sprechen zu wollen. Für den Mann war damit klar: Sein Arbeitgeber möchte ihn feuern. Doch anstatt in Panik zu verfallen, reagierte er cool - und brachte zur Unterstützung einen Clown zum Entlassungs-Meeting mit.

Nach neuseeländischem Recht steht es jedem zu, eine "unterstützende Person" zu einer solchen Besprechung mitzubringen. "Ich dachte, es wäre das Beste, einen Profi mitzunehmen - also hab ich 200 Dollar gezahlt und einen Clown engagiert", sagte der Mann einem neuseeländischen Radiosender. Auch BBC und der "New Zealand Herald" berichteten über die skurrile Zusammenkunft.

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Und der bunt gekleidete Clown nahm seinen Job während des Meetings durchaus ernst: Er blies Luftballons auf und verknotete sie zu Tieren - ungeachtet davon, dass die Chefs ihn aufforderten, damit aufzuhören, weil sie wegen der Geräusche kaum ihre Kündigung aussprechen konnten. Doch selbst ein liebevoll gestaltetes Ballon-Einhorn konnte sie nicht mehr umstimmen. Als schließlich die Kündigungspapiere überreicht wurden, brach der Clown in Tränen aus.

"Der Job war definitiv einer der zehn schrägsten Aufträge, die ich je hatte", sagte er hinterher dem "NZ Herald". Und auch der gefeuerte Neuseeländer bereut seine Idee in keinster Weise. "Wenn ihr Familie, Freunde, Stiefmütter, Stiefväter, Stiefkinder habt, bringt sie auf jeden Fall mit. Aber, wenn ein Clown verfügbar ist, insbesondere Joe, dann empfehle ich definitiv das", sagte er der BBC.

Ein Happy End hat die Geschichte auch: Der Mann hat inzwischen schon einen neuen Job. Das Internet feiert ihn sowieso: Wer so viel Aufmerksamkeit erregen kann, so die einstimmige Meinung, macht bei einer Werbeagentur eigentlich einen verdammt guten Job.

Quelle: n-tv.de, ftü