Panorama

Mord in Berlin-Moabit Mann wird von Fahrradfahrer erschossen

In Berlin-Moabit erschießt ein Radfahrer auf offener Straße einen Mann. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Möglicherweise ist der Schütze bereits gefasst. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz.

In Berlin ist am Mittag ein Mann auf offener Straße erschossen worden. Zeugenaussagen zufolge war der Schütze auf dem Fahrrad unterwegs, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Schuss soll im Bereich des Kleinen Tiergartens gefallen sein. Die Polizei war mit vielen Einsatzkräften am Tatort an der Ecke Turmstraße/Stromstraße.

Auch Oberstaatsanwalt Ralph Knispel, der auch im Bereich der Clan-Kriminalität ermittelt, wurde gesehen. Dies könnte darauf hindeuten, dass es sich um eine Tat aus dem Bereich der organisierten Kriminalität handelt.

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Die Leiche wurde in einem blauen Zelt abgeschirmt. Von außen war zu sehen, wie ein Ermittler in einem weißen Schutzanzug Spuren untersuchte. Nach Informationen von RTL starb der Mann noch am Tatort an den Folgen eines Kopfschusses.

Möglicherweise wurde auch schon ein Tatverdächtiger festgenommen. Nach Angaben des "Berliner Kurier" soll ein Mann gefasst worden sein, bei es sich um den mutmaßlichen Schützen handele. Demnach soll er eine größere Menge Bargeld bei sich gehabt haben. Außerdem soll der Täter Waffe und Kleidung nach dem Schuss in die Spree geworfen haben. Nach Angaben eines Polizeisprechers wurde ein Hubschrauber eingesetzt, auch die Wasserschutzpolizei beteiligte sich an den Ermittlungen im Stadtteil Moabit, durch den unter anderem die Spree fließt.

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Quelle: n-tv.de, sgu/AFP/dpa

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