Panorama

Bar in FlammenMindestens zehn Tote bei Explosion in Schweizer Skiort Crans-Montana

01.01.2026, 07:23 Uhr
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Im Schweizer Skiort Crans-Montana ereignete sich in der Nacht eine Katastrophe. (Foto: picture alliance/dpa/KEYSTONE)

Im Schweizer Skiort Crans-Montana kommen bei einer Explosion in einer Bar mehrere Menschen ums Leben. Weitere Menschen werden verletzt.

Bei einer Explosion und einem Brand in der Silvesternacht sind im noblen Schweizer Skiort Crans-Montana nach Polizeiangaben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Der Sender Sky News berichtet von mindestens zehn Toten.

Die Tragödie ereignete sich gegen 1.30 Uhr in der Bar "Le Constellation", in der mehr als 100 Menschen das neue Jahr gefeiert haben sollen. Die Polizei bestätigte entsprechende Medienberichte. Über die genaue Zahl der Opfer machte sie zunächst keine Angaben, stellte aber nähere Informationen im Laufe des Vormittags in Aussicht.

Vor Ort waren Polizei und Feuerwehr mit zahlreichen Einsatzwagen und Hubschraubern. Ein Rettungsarzt sagte dem Westschweizer Sender RTS, Menschen seien mit schweren Verbrennungen in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Der Arzt rufe die Bevölkerung dazu auf, Solidarität zu zeigen und am 1. Januar riskante Aktivitäten zu vermeiden. Am Morgen sei die Lage unter Kontrolle gewesen, sagte ein Polizeisprecher Medienvertretern.

Die Schweizer Polizei teilte laut Reuters mit, dass die Rettungsdienste das Gebiet vollständig abgesperrt haben und über Crans-Montana eine Flugverbotszone verhängt wurde.

Crans-Montana liegt im Kanton Wallis und gilt als mondäner Ferienort mit vielen Prominenten. Berühmtester Einwohner war James-Bond-Schauspieler Roger Moore (1927-2017). Der Ort auf etwa 1.500 Metern Höhe hat ein großes Skigebiet. Ende Januar finden dort auch Rennen des Ski-Weltcups statt.

Über die Feiertage ist der Ort in der Regel ausgebucht. Auf rund 10.000 Einwohner kommen rund 2.600 Hotelbetten, davon acht in der Luxuskategorie, und Hunderte Ferienwohnungen. Bei rund einer Million Übernachtungen im Jahr kommen nach Angaben der örtlichen Tourismusbehörde etwa 20 Prozent der Gäste aus dem Ausland. Der nächste große Flughafen ist Genf, rund 180 Kilometer nordwestlich.

Quelle: ntv.de, ter/are/dpa

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