Panorama
Couric moderierte zahlreiche Nachrichten- und Talkformate.
Couric moderierte zahlreiche Nachrichten- und Talkformate.(Foto: picture alliance / Justin Lane/E)
Dienstag, 13. Februar 2018

Amsterdams angebliche Eiskanäle: Moderatorin blamiert sich mit "Ausrutscher"

Katie Couric will dem US-Fernsehpublikum den Erfolg der Niederländer bei den Olympischen Winterspielen erklären. Dabei greift sie eher auf Fantasie als auf Fachwissen zurück. Nun entschuldigt sich die Moderatorin für ihre Thesen "auf dünnem Eis".

US-Fernsehmoderatorin Katie Couric ist nach ihrer gewagten "Kanal-These" bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang zurückgerudert und hat sich bei den niederländischen Eisschnellläufern entschuldigt. Sie habe sich auf "dünnes Eis begeben", teilte die 61-Jährige mit.

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NBC-Mitarbeiterin Couric hatte über die Ursachen für die Stärke der Niederländer aufgeklärt. "Sie werden sich fragen, warum sie so gut sind", sagte Couric: "Das liegt daran, dass das Schlittschuhlaufen in Städten wie Amsterdam eine wichtige Fortbewegungsmethode ist. Im Winter können viele Kanäle zufrieren. Seit dem Bestehen der Kanäle haben die Niederländer sie genutzt, um sich gegenseitig zu besuchen und gemeinsam Spaß zu haben."

In den sozialen Medien gab es dafür reichlich Kritik. Sie habe stereotype Sichtweisen, hieß es dort, außerdem würden die Temperaturen nur noch selten unter die Frostgrenze sinken. "Glückwunsch an die Niederlande für die bislang gezeigten Leistungen. Ich entschuldige mich dafür, dass ich mich mit meinen Kommentaren über die Kanäle auf dünnes Eis begeben habe", schrieb Couric bei Twitter: "Ich wollte eure Leidenschaft für den Sport loben."

Quelle: n-tv.de