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Gründe für das Massaker in Las Vegas liefern die 300 Dokumente allerdings nicht.
Gründe für das Massaker in Las Vegas liefern die 300 Dokumente allerdings nicht.(Foto: picture alliance / Nicolas Armer)
Samstag, 13. Januar 2018

Plante er seine Tat im Voraus?: Neue Erkenntnisse über Las-Vegas-Schützen

Im Oktober eröffnet ein Mann aus einem Hotelzimmer in Las Vegas das Feuer und erschießt 58 Personen. Anschließend tötet er sich selbst. Viele Fragen bleiben offen. Ein US-Bundesrichter gibt nun Dokumente frei, die bei ihrer Beantwortung helfen sollen.

Der Todesschütze des Las-Vegas-Massakers mit 58 Toten im Oktober hat sich möglicherweise monatelang auf die Tat vorbereitet. Nach Berichten von US-Medien informierte sich Stephen Paddock in E-Mails schon drei Monate vor seinem Angriff auf die Besucher eines Countrymusik-Festivals über den Kauf von umstrittenen Dauerfeuer-Vorrichtungen.

Die Berichte berufen sich auf rund 300 Dokumente, die ein US-Bundesrichter in Nevada am Freitag freigab. Die Vorrichtungen am Kolben von halbautomatischen Waffen erlauben ein Schießen mit hohen Geschwindigkeiten wie bei automatischen Waffen. Unter den 50 sichergestellten Schusswaffen des Täters befanden sich zwölf mit einem solchen "bump stock".

Paddock hatte von seinem Hotelzimmer aus das Feuer auf die Menschen eröffnet und mehr als 500 verletzt, bevor er sich den Ermittlungen zufolge selbst das Leben nahm. Das Motiv des Täters ist weiter rätselhaft. Der "Los Angeles Times" zufolge geben auch die jetzt bekannt gewordenen Unterlagen keine Auskunft über die Gründe für die schwerste Massenschießerei in der Geschichte der Vereinigten Staaten.

Quelle: n-tv.de