Panorama

Bremst weiteres Opfer Prozess? Neue Missbrauchsvorwürfe gegen R. Kelly

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Der Sänger war in den 90er Jahren durch den Hit "I Believe I Can Fly" weltberühmt geworden.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Für den angeklagten R&B-Sänger R. Kelly wird die Luft dünn. Neben mutmaßlichen Kinderpornografie- und Missbrauchsdelikten in mehreren Bundesstaaten stehen nun weitere belastende Anschuldigungen im Raum. Bisher dementiert der US-Star alles.

Die US-Ermittlungsbehörden erheben neue Kindesmissbrauchsvorwürfe gegen R&B-Star R. Kelly. Dabei geht es um ein weiteres mutmaßliches Opfer, das Kelly sexuell missbraucht haben soll, wie die Behörden mitteilten. Nähere Details wurden nicht genannt.

Das Verfahren in Chicago umfasst fünf mutmaßliche Opfer. Kelly wird darin Kinderpornografie vorgeworfen. Der Sänger soll sich selbst beim Sex mit Minderjährigen gefilmt haben. Ihm wird zudem vorgeworfen, in einem ersten Prozess im Jahr 2008 möglichen Zeugen Schweigegeld gezahlt zu haben, damit sie nicht aussagen. Kelly wurde im Verlauf dieses Prozesses freigesprochen.

Der Beginn des aktuellen Prozesses ist bislang für den 27. April geplant, die neuen Vorwürfe könnten jedoch zu einer Verschiebung führen. Auch in New York sowie in den Bundesstaaten Illinois und Minnesota laufen weitere Verfahren gegen Kelly. Der Sänger weist alle Vorwürfe zurück. Kelly war in den 90er Jahren durch den Hit "I Believe I Can Fly" weltberühmt geworden.

Quelle: ntv.de, can/AFP