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Jäger schon 24.000 Mal im Einsatz New York wird von Ratten überrannt

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Wenn Ratten nicht fressen, haben sie Sex. Stimmt das Nahrungsangebot, kann eine Rättin bis zu 20 Mal im Jahr werfen - jeweils acht bis zehn Junge. Aus zwei Ratten können so innerhalb eines Jahres 15.000 werden.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Sie seien eine Institution, sagt Bürgermeister de Blasio. "Aber eine, die wir gerne loswerden würden." New York leidet unter einer Rattenplage. Die Kammerjäger haben gut zu tun. Sie zu alarmieren, ist inzwischen besonders einfach.

Sie bevölkern U-Bahnschächte, Abflusskanäle und Parks: Wegen der Rattenplage in New York sind in diesem Jahr schon mehr als 24.000 Mal die Behörden alarmiert worden - ein Rekord im Vergleich zu den Vorjahren. Die Ratten in New York City seien eine "Institution", erklärt Bürgermeister Bill de Blasio. "Aber eine, die wir gerne loswerden würden."

"Um Gesundheit und Lebensqualität der New Yorker zu verbessern", seien in allen fünf Stadtbezirken Kammerjäger unterwegs, berichtet der Bürgermeister. Das Gesundheitsamt habe inzwischen ein Budget von 2,9 Millionen Dollar (2,3 Millionen Euro), um gegen die lästigen Nagetiere vorzugehen. Mit neun neuen Mitarbeitern seien nun 50 Rattenjäger im Einsatz, die von den New Yorker inzwischen sogar ganz bequem per Smartphone-App alarmiert werden könnten.

Die neue App ist nach Einschätzung der Stadtverwaltung auch der Grund für die Zunahme der Beschwerden. Im vergangenen Jahren waren bis Mitte Oktober 20.000 Beschwerden über Ratten verzeichnet worden.

Quelle: n-tv.de, asc/AFP

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