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Ein Ständchen vom Präsidenten Obama blamiert seine älteste Tochter

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US-Präsident Barack Obama singt für Tochter Malia.

(Foto: imago/UPI Photo)

Geht es nach US-Präsident Barack Obama, gehört zu seinem Job als Vater auch, dass ihn seine pubertierenden Töchter peinlich finden. Keine Frage also, dass er eine offizielle Rede nutzt, um Geburtstagskind Malia die Schamesröte ins Gesicht zu treiben.

Am Independence Day hat US-Präsident Barack Obama seiner Tochter Malia ein Ständchen zum 18. Geburtstag gesungen. In seiner Rede anlässlich des Unabhängigkeitstags in den USA erinnerte Obama im Weißen Haus daran, dass der Geburtstag seiner älteren Tochter auf den 4. Juli falle. "Und weil es die Aufgabe eines Vaters ist, seine Töchter zu blamieren, habe ich einen letzten Job", sagte er und stimmte "Happy Birthday" an.

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Für die professionelle musikalische Untermalung bei der Feier sorgten der Rapper Kendrick Lamar und die Sängerin Janelle Monáe. Später erhellte das alljährliche Feuerwerk den bewölkten Himmel über der US-Hauptstadt Washington. Bereits im Mai war bekannt geworden, dass Malia an der renommierten Harvard University in Cambridge, Massachusetts, studieren will. Damit tritt sie in die Fußstapfen ihrer Eltern. Auch der US-Präsident und First Lady Michelle Obama sind Absolventen der US-Elite-Universität.

Die jüngere Präsidententochter, Sasha Obama, besucht die "Sidwell Friends School" in Washington, eine renommierte Privatschule, zu der auch Chelsea Clinton ging. Bis die 15-Jährige dort ihren Abschluss gemacht hat, will die Familie Berichten zufolge in Washington bleiben. Nach Ende der Amtszeit von Barack Obama im Januar 2017 müssen die Vier - inklusive Hund Bo - im Weißen Haus Platz für den Nachfolger machen.

Keine Freiheit in Armut

Im ernsteren Teil seiner Rede erinnerte Obama an die Soldaten und Polizisten, die das Land verteidigen. "Wir wissen alle, dass wir unsere Freiheiten einer unglaublichen Gruppe von Männern und Frauen in Uniform und ihren Familien verdanken, die sich jeden Tag um uns kümmern", sagte der US-Präsident. Die Geschichte der Unabhängigkeit Amerikas sei etwas, "für das wir jeden Tag kämpfen müssen".

Dazu zähle auch gegenseitiger Respekt und die Erkenntnis, dass es immer noch Menschen in den USA gebe, die hungerten - "und deswegen sind sie nicht frei". "Es gibt immer noch Menschen in diesem Land, die keine Arbeit finden können - und Freiheit ohne die Fähigkeit, zur Gesellschaft beizutragen und ein Dach über dem Kopf zu haben und sich um seine Familie zu kümmern, ist nicht das, wonach wir streben."

Quelle: n-tv.de, jug/AFP

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