Panorama

Mehrere Opfer im Krankenhaus Oberhausen: Mann sticht auf Menschen ein

Das Blaulicht auf einem Polizeiauto. Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa/Symbolbild

Mehrere Menschen sind bei dem Angriff in Oberhausen schwer verletzt worden.

(Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa/Symbolbild)

In einem Mehrfamilienhaus in Oberhausen attackiert ein Mann mehrere Menschen mit einer Stichwaffe. Mindestens eine Person wird lebensgefährlich verletzt. Die Behörden vermuten einen familiären Hintergrund.

Ein Mann hat in einem Mehrfamilienhaus im nordrhein-westfälischen Oberhausen vier Menschen mit einer Stichwaffe verletzt, mindestens einen von ihnen lebensgefährlich. Die Behörden gehen von einem familiären Hintergrund aus, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Die Opfer des Angriffs vom Donnerstagabend würden in Krankenhäusern teils intensivmedizinisch betreut. Der mutmaßliche Täter sei am Abend festgenommen und ebenfalls verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden.

Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund und weitere Täter gebe es nicht, sagte der Polizeisprecher. Zur Identität des mutmaßlichen Täters und der Opfer lagen zunächst keine Informationen vor. Aufgrund des vermuteten familiären Tathintergrundes könne man davon ausgehen, dass sich der mutmaßliche Täter und die Opfer gekannt hätten. Definitiv bestätigen konnte der Sprecher eine Bekanntschaft aber nicht.

Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge in einem Mehrfamilienhaus im Ortsteil Marienviertel. Gegen 19 Uhr seien mehrere Notrufe von direkten Nachbarn aus dem Haus abgesetzt worden. Der Polizeieinsatz sei gegen 23.42 Uhr beendet gewesen. Ob der mutmaßliche Täter der Polizei zuvor schon aufgefallen war, war zunächst ebenfalls unklar. Zuvor hatte die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" über die Tat berichtet.

In der Nacht zum Freitag waren auch viele weitere Fragen noch offen - etwa die Frage, welches Motiv der Mann für seine Tat hatte und welche Szenen sich am Abend in dem Haus abspielten. Gegenstand der Ermittlungen war auch, was für eine Art Waffe der Mann bei seinem Angriff benutzte. Auch zum gesundheitlichen Zustand der Opfer lagen keine neuen Informationen vor.

Quelle: ntv.de, hek/dpa/AFP