Panorama

Leidet an Kniebeschwerden Papst wünscht sich Tequila als Schmerzmittel

Der 85-Jährige Papst hatte jüngst berichtet, dass ihm die Ärzte wegen der Schmerzen im rechten Knie aufgetragen haben, das Gelenk so wenig wie möglich zu belasten.

Der 85-Jährige Papst hatte jüngst berichtet, dass ihm die Ärzte wegen der Schmerzen im rechten Knie aufgetragen haben, das Gelenk so wenig wie möglich zu belasten.

(Foto: picture alliance / Alessia Giuliani)

Eine Bänderverletzung im rechten Knie macht dem Kirchenoberhaupt derzeit zu schaffen. Am Rande einer Audienz scherzt der Papst über sein präferiertes alkoholisches Schmerzmittel. Ein Video davon trendet bereits auf Tiktok.

Papst Franziskus hat sich scherzhaft ein Gläschen Tequila als Schmerzmittel gegen seine Kniebeschwerden gewünscht. "Wissen Sie, was ich für mein Bein brauche? Ein bisschen Tequila!" sagte Franziskus am Rande einer Papstaudienz von seinem Papamobil aus im Gespräch mit einer Gruppe mexikanischer Priester. Zur Schonung seines Knies ist der Pontifex derzeit auf einen Rollstuhl angewiesen.

In einem Video, das heute auf dem Online-Netzwerk Tiktok gepostet wurde und sich dort rasend schnell verbreitete, ist das Kirchenoberhaupt bei dem scherzhaften Austausch auf dem Petersplatz im Vatikan zu sehen. Franziskus hatte die Gruppe neu geweihter Priester begrüßt, einer der Geistlichen hatte ihn nach seinem Knie gefragt.

Es sei "sehr launisch", antwortete Franziskus lächelnd und sprach dann seinen scherzhaften Wunsch nach Tequila aus. Der Papst hatte zuletzt mehrere Audienzen und andere Termine wegen einer Bänderverletzung im rechten Knie und chronischer Arthritis absagen müssen. Franziskus hatte schon 2016 einen Witz über Tequila gerissen. Kurz vor einer Reise nach Mexiko hatte ein begeisterter Priester ihm entgegengerufen: "Wir warten auf Sie!" Der Papst antwortete damals grinsend: "Mit oder ohne Tequila?"

Papst spricht Nazi-Gegner heilig

Am Vortag hatte Papst Franziskus insgesamt zehn Katholiken heilig gesprochen. Darunter den NS-Gegner Titus Brandsma, der im Konzentrationslager Dachau ermordet wurde. Der niederländische Pater Brandsma wurde 1881 geboren und hatte im Zweiten Weltkrieg auch als Journalist im besetzten Holland gegen die Nazi-Ideologie gekämpft. Die Gestapo nahm ihn Anfang 1942 fest, die Nazis verschleppten ihn einige Monate später nach Dachau. Dort wurde er gefoltert und am 26. Juli 1942 mit einer Giftspritze ermordet. Am 3. November 1985 sprach ihn Papst Johannes Paul II. selig. Im November 2021 erkannte Franziskus ein der Fürsprache Brandsmas zugeschriebenes Wunder an. Damit war eine letzte Voraussetzung für eine Heiligsprechung erfüllt.

Quelle: ntv.de, ysc/AFP/dpa

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