Panorama

In Lagerhalle in Kalifornien Polizei findet 2000 verlassene Tiere

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Für viele Tiere kam jede Hilfe zu spät.

(Foto: AP)

Bei Ermittlungen in einem kalifornischen Industriegebiet bemerken Polizisten Tiergeräusche und Gestank, die aus einer Halle dringen. Als sie hineingehen, bietet sich ihnen ein grauenhafter Anblick: Tausende Tiere sind dort eingesperrt, die Hälfte bereits tot.

Die Polizei im US-Bundesstaat Kalifornien hat fast 2000 verwahrloste Tiere in einem Industriegebiet bei Los Angeles entdeckt. Die Hälfte der Tiere - neben Hühnern, Papageien, Sittichen und anderen exotischen Vögel auch Schlangen und Fische - war bereits tot, wie die Polizei und Tierschützer mitteilten. Die Polizei entdeckte die Tiere zufällig. Die Beamten waren im Zuge einer anderen Ermittlung in das Industriegebiet in Montclair gefahren.

Weil sie aus einer Lagerhalle Tiergeräusche hörten und "Verwesungsgeruch" wahrnahmen, besorgten sich die Ermittler einen Durchsuchungsbeschluss, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Tierschutzorganisation Humane Society sprach von "entsetzlichen Zuständen" in der Halle. Die Tiere hätten weder Wasser noch Nahrung noch ausreichend frische Luft gehabt. "Es war das schlimmste, was ich in den neun Jahren, seit ich Mitglied bin, gesehen habe", sagte die Tierschützerin Silvia Lemos dem Fernsehsender ABC.

Nach Angaben des Polizeisprechers lagen einige der toten Tiere in Käfigen, andere lebten inmitten von Fäkalien und Kadavern. Der Gestank sei "grauenhaft" gewesen, sagte der Sprecher. Ein Nachbar gab an, dass der verantwortliche Mann als Haustiergroßhändler tätig war. Gegen den Besitzer der Lagerhalle, der bereits wegen anderer Vorwürfe in Haft sitzt, wird nun auch wegen Tierquälerei ermittelt.

Quelle: n-tv.de, jaz/AFP

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