Panorama

Mit Messer bewaffnetPolizei schießt auf 38-Jährigen in Hessen

13.01.2026, 04:34 Uhr
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Die Staatsanwaltschaft ermittelt zu den Umständen des Einsatzes. (Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto)

In Maintal in Hessen wird ein 38-Jähriger bei einem Polizeieinsatz lebensgefährlich verletzt. Er hatte ein Messer bei sich und soll sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben.

Bei einem Polizeieinsatz im hessischen Maintal haben Polizeibeamte auf einen bewaffneten Mann geschossen. Der 38-Jährige sei dabei schwer verletzt worden, hieß es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hanau und des Hessischen Landeskriminalamts. Der Mann habe sich "mutmaßlich in einem psychischen Ausnahmezustand" befunden.

Nach dem Mann war wegen einer vorangegangenen Bedrohungssituation polizeilich gefahndet worden. Beamte trafen ihn schließlich im Maintaler Ortsteil Wachenbuchen an. Nach ersten Erkenntnissen führte der Mann ein Messer sowie einen "stockähnlichen Gegenstand" mit sich, wie das Hessische Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Hanau mitteilten. Die Polizei setzte demnach zunächst einen Diensthund gegen den Mann ein. Danach "kam es zum Schusswaffengebrauch" und dem Einsatz eines Elektroschockgeräts, "wodurch der Mann schwer verletzt wurde".

Während dieser Einsatzsituation habe sich der 38-Jährige mit seinem Messer im Bereich des Halses selbst verletzt, heißt es in der Pressemitteilung. Die Beamten leisteten demnach sofort erste Hilfe. Der Mann kam ins Krankenhaus und wird auf der Intensivstation behandelt. Weitere Verletzte gab es nicht. Das LKA und die Staatsanwaltschaft ermitteln nun zum Ablauf und dem Hintergrund des Einsatzes.

Quelle: ntv.de, ino/AFP

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