Panorama

Einsatz über Brandenburger Seen Polizei überführt Temposünder mit Drohne

imago80861301h.jpg

Obwohl sie bis zu 120 Stundenkilometer schnell fahren können, dürfen Jetskis nur einen Bruchteil dieser Geschwindigkeit aufs Wasser bringen.

(Foto: imago/CHROMORANGE)

Die Seen im Potsdamer Umland bieten nicht nur idyllische Natur, sondern bergen mancherorts auch Gefahren. Denn manche Menschen verfallen auf den Gewässern auf ihren Jetskis und Co. in einen Geschwindigkeitsrausch. Dieses Verhalten unterbindet die Polizei nun mit modernen Mitteln.

Zu schnell auf Brandenburger Gewässern unterwegs: Bei einem Großeinsatz rund um Potsdam hat die Polizei fast 70 Fahrzeuge kontrolliert, darunter neun Jetskis und zwei Jet-Surfboards. Bei der Aktion am Wochenende seien 28 Ordnungswidrigkeiten geahndet worden, teilte die Polizeidirektion West mit.

kameradrohne_beim_start.jpg

Die Polizei setzte für die Kontrolle neben einem Hubschrauber auch eine Drohne ein.

(Foto: Polizeidirektion West Brandenburg)

Je nach den örtlichen Gegebenheiten dürfen Wasserfahrzeuge mit 12 bis 25 Kilometern je Stunde unterwegs sein. Einige der Kontrollierten seien doppelt so schnell gefahren, teilte die Polizei mit. Jetskis können es auf bis zu 120 km/h bringen. In zehn Fällen wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Meist sei die zulässige Geschwindigkeit erheblich überschritten worden. Die Jetskis seien teils nicht in für sie zugelassenen Gebieten unterwegs gewesen.

"In unserer Kontrolloffensive wollen wir besonders diejenigen kontrollieren, die sich im Irrglaube auf unseren Wasserstraßen bewegen, dass dort für sie weder Regeln noch Vorschriften gelten", betonte Peter Meyritz, Leiter der Polizeidirektion West. Erholungssuchende sollten sich ihre Freizeit nicht von einigen Chaoten mit ihren hochmotorisierten Wasserflitzern vermiesen lassen müssen.

Wer auf den Gewässern geltende Vorschriften missachtet, dem drohen Bußgelder in Höhe von mehreren hundert Euro. Bei den Kontrollen waren ein Polizeihubschrauber und eine neue Drohne im Einsatz, die aus großer Höhe das Gebiet überwachte.

Quelle: n-tv.de, fzö/dpa

Mehr zum Thema