Panorama

Seit Monaten verschwunden Polizei vermutet Tod von Millionärsgattin

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Seit Monaten sucht die Polizei vergeblich nach Anne-Elisabeth Hagen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ende Oktober letzten Jahres verschwindet Anne-Elisabeth Hagen aus ihrem Haus in der Nähe von Oslo. Seitdem fehlt von der norwegischen Millionärsgattin jede Spur. Die Polizei geht nach wie vor von einer Straftat aus, muss nun aber ihre Haupthypothese ändern.

Knapp acht Monate nach dem Verschwinden der norwegischen Millionärsfrau Anne-Elisabeth Hagen hat die zuständige Polizei ihre Haupthypothese geändert. Es sei weiter wahrscheinlich, dass die Frau Opfer einer Straftat geworden sei, sagte Polizeisprecher Tommy Brøske in Lillestrøm, rund 20 Kilometer östlich von Oslo. Man gehe nun aber der Theorie nach, dass sie nicht wie bislang angenommen entführt, sondern vermutlich getötet worden sei.

Eine Entführung, der ein wirtschaftliches Motiv zugrundeliege, könne jedoch weiter nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Ob die Polizei Verdächtige im Visier hat, wollte Brøske nicht sagen. Hagen war am 31. Oktober 2018 aus ihrem Familienhaus in Lørenskog bei Oslo verschwunden. Seitdem fehlt jedes Lebenszeichen von der Frau des Investors Tom Hagen, der zu den 200 reichsten Menschen Norwegens zählt.

Die Ermittler gingen Anfang 2019 mit dem Fall an die Öffentlichkeit und berichteten unter anderem davon, dass ein Schreiben mit einer Lösegeldforderung in dem Haus gefunden worden sei. In den vergangenen Monaten erhielt die Polizei Hunderte Hinweise, die jedoch nicht zu einem Ermittlungsdurchbruch führten.

Quelle: ntv.de, psa/dpa

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