Panorama

Ärger für WiederholungstäterPolizist erkennt Fahrer ohne Führerschein wieder

04.09.2024, 14:58 Uhr
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Der Polizist hatte den Mann direkt wiedererkannt. (Foto: Patrick Pleul/dpa/Symbolbild)

Erst im Mai kontrolliert die Bundespolizei an der dänischen Grenze einen Mann, der seit Jahren ohne Führerschein fährt. Kein halbes Jahr später hält ihn der gleiche Polizist erneut an. Der Wiederholungstäter gibt den Beamten zufolge an, zumindest nicht in Dänemark zu fahren.

Gleich zweimal innerhalb weniger Monate ist ein Mann wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vom selben Bundespolizisten kontrolliert worden. Der Beamte habe den 56-Jährigen bei einer Streifenfahrt nahe der dänischen Grenze in Harrislee, im Kreis Schleswig-Flensburg, am Steuer des Transporters mit dänischen Kennzeichen sofort wiedererkannt, teilte die Bundespolizei mit.

Er hatte den Mann demnach im Mai bereits kontrolliert und dabei festgestellt, dass dieser schon seit Jahren ohne Führerschein gefahren war. Demnach sei dem 56-Jährigen der Führerschein 2018 unanfechtbar entzogen worden.

Die Kontrollen hinderten den Mann aber offensichtlich nicht daran, sich hinter das Steuer zu setzen. Er hatte der Bundespolizei zufolge jedoch angegeben, das Fahrzeug nur auf dieser Seite der Grenze zu fahren. Der 56-Jährige habe nicht riskieren wollen, in Dänemark ohne Fahrerlaubnis erwischt zu werden, weil dort die Strafen wohl höher seien.

Gegen den Mann wurde erneut ein Strafverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Zudem fahndete eine Staatsanwaltschaft mit einer Aufenthaltsermittlung wegen des gleichen Delikts nach ihm. Die Weiterfahrt wurde dem Mann untersagt und er setzte seinen Weg zu Fuß fort.

Quelle: ntv.de, gri/dpa

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