Panorama

Nach Drogenkontrolle im Allgäu Polizist gibt bei Faschingsumzug Schuss ab

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Archivbild

Der Allgäuer Polizist verfehlte den Mann: Die Verdächtigen wurden festgenommen.

(Foto: Lino Mirgeler/dpa/Archivbild)

Bei einem Faschingsumzug im Allgäu geraten zwei Alkoholisierte mit der Polizei aneinander. Sie sollen Teilnehmern Drogen angeboten haben. Bei der anschließenden Kontrolle richtet einer der mutmaßlichen Dealer seine Waffe auf einen Beamten. Der verteidigt sich und schießt.

Ein Polizist hat auf dem Faschingsumzug in Schwangau im Allgäu bei einer Personenkontrolle einen Schuss in Richtung eines 24-Jährigen abgegeben. Dabei verfehlte er den Mann, teilte die Polizei mit. Unbeteiligte seien nicht gefährdet gewesen.

Der 24-Jährige hatte demnach zuvor selbst eine Schusswaffe gezogen und auf den Polizisten gerichtet. Auslöser der Kontrolle war nach ersten Ermittlungen, dass der 24-Jährige und ein 29-Jähriger Besuchern des Faschingsumzuges in der Nähe von Schloss Neuschwanstein Betäubungsmittel angeboten haben sollen. Zuschauer sollen die Polizisten darüber informiert haben.

Die beiden laut Polizei "leicht alkoholisierten" Männer wurden überwältigt und vorläufig festgenommen. Sie blieben unverletzt, die beiden Streifenbeamten zogen sich dabei leichte Verletzungen zu. Die Männer trugen demnach Schreckschusswaffen bei sich, ohne die erforderlichen kleinen Waffenscheine vorweisen zu können. Das Programm des Faschingsumzugs sei nicht beeinträchtigt worden, hieß es von der Polizei.

Quelle: ntv.de, mau/dpa