Panorama

Täter in Köln auf der Flucht Polizist vor Bahn geschubst und getötet

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An der Haltestelle Chlodwigplatz wurde der Mann auf die Gleise gestoßen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Drei Männer sind in der Kölner Südstadt unterwegs, als einer von ihnen zwischen die Waggons einer Straßenbahn gestoßen wird und stirbt. Der Schubser flieht. Die Polizei prüft nun Videoaufnahmen.

Ein Polizist ist in Köln vor eine fahrende Straßenbahn gestoßen und so getötet worden. Der 32-jährige Beamte sei privat unterwegs gewesen, als er vom Täter zwischen zwei Wagen der fahrenden Bahn geschubst wurde, sagte ein Polizeisprecher. Der Fahrer habe dies nicht bemerkt, die Bahn überrollte ihn.

Zwei Begleiter des Opfers wurden zur psychologischen Betreuung in ein Krankenhaus gebracht. Eine Mordkommission nahm die Ermittlungen auf. Medienberichten zufolge wurde der Getötete anhand seines Dienstausweises als Polizeikommissar identifiziert.

Videoaufnahmen der Überwachungskamera an der Haltestelle Chlodwigplatz zeigten das Verbrechen, hieß es in einer Mitteilung. Die Ermittler versuchen nun, das Gesicht des Schubsers aus den Aufnahmen erkennbar zu machen. Er sei nach der Tat am Freitagabend in der Menge untergetaucht.

Im Sommer vergangenen Jahres hatte ein sogenannter U-Bahn-Schubser in Köln Angst und Schrecken verbreitet. Es soll sich um einen 26 Jahre alten Obdachlosen handeln, der vier Frauen angegriffen haben soll. Ihm droht wegen einer schweren psychischen Krankheit die dauerhafte Unterbringung in einer geschlossenen Psychiatrie.

Quelle: n-tv.de, rpe/dpa

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