Panorama

Hohe Rauchsäule über Vulkan Popocatépetl explodiert spektakulär

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Der 5400 Meter hohe Popcatépetl ist einer der aktivsten Vulkane Mexikos.

(Foto: dpa)

Der Popocatepétl unweit von Mexiko-Stadt brodelt schon länger vor sich hin. Jetzt kommt es zu einem überraschend heftigen Ausbruch. Der Katastrophenschutz warnt die Bevölkerung vor dem Einatmen der Asche.

Der Popocatépetl in Mexiko hat mit einer gewaltigen Explosion für Aufsehen gesorgt. Der Vulkan etwa 85 Kilometer südöstlich der mexikanischen Hauptstadt Mexiko-Stadt rumort zwar öfter, doch die Heftigkeit des Ausbruchs am Donnerstagmorgen (Ortszeit) überraschte die Bevölkerung in den umliegenden Orten.

Nach dem Ausbruch um 6.33 Uhr stieg eine bis zu drei Kilometer hohe Aschesäule in den Himmel, teilte die nationale Behörde zur Katastrophenvorbeugung (Cenapred) mit. Sie sei von der Hauptstadt aus zu sehen gewesen, schrieb das Nachrichtenportal Infobae.

Videoaufnahmen fangen den Moment der heftigen Explosion ein. Auch auf Fotos ist die Rauchwolke zu sehen. Der Ausbruch ändert laut dem Bericht von Infobae aber nichts an der Gefahrenlage: Für die umliegenden Gemeinden gilt demnach weiterhin die Stufe zwei. Das bedeutet, dass die Bevölkerung wachsam sein und sich darauf einstellen soll, die Gegend möglicherweise verlassen zu müssen. Der Katastrophenschutz empfiehlt Anwohnern laut der Zeitung "La Jornada", einen Mundschutz zu benutzen, damit sich die feine Asche nicht in den Atemwegen absetzt. Gleichzeitig wurde vor Schäden in den Augen und auf der Haut gewarnt.

25 Millionen Menschen leben im Umkreis

Im angrenzenden Bundesstaat Morelos zeichneten Überwachungssysteme der Landesregierung zufolge 268 Ausstöße von Wasserdampf, vulkanischen Gasen und Asche auf. 90 Minuten lang zitterte laut "La Jornada" die Erde, kurz nach zehn Uhr Ortszeit gab es ein kleines Erdbeben der Stärke 1,4.

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Der Popocatépetl ist einer der aktivsten Vulkane Mexikos, Rauch- und Aschewolken sind keine Seltenheit. Er liegt an der Grenze der Bundesstaaten México, Puebla und Morelos und ist mehr als 5400 Meter hoch. Rund um den Vulkan gilt eine Sperrzone von zwölf Kilometern. In einem Umkreis von 100 Kilometern leben rund 25 Millionen Menschen.

Quelle: ntv.de, ftü/dpa