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Vater verhindert Schlimmeres Puma beißt Achtjährigem in den Kopf

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Seit 1990 starben in Colorado drei Menschen bei Puma-Attacken.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Ein spielender Junge weckt den Jagdinstinkt eines Pumas. Das Tier greift das Kind im US-Bundesstaat Colorado unvermittelt an - bis der Vater aus dem Haus geeilt kommt und das Tier vertreibt. Inzwischen dürfte der Berglöwe tot sein.

Ein achtjähriger Junge ist in den USA von einem Puma angegriffen und schwer verletzt worden. Die Raubkatze biss das Kind beim Spielen im Garten in den Kopf, wie die Wildtierbehörde im US-Bundesstaat Colorado mitteilte. Der Achtjährige habe gerade mit seinem Bruder auf dem Trampolin vorm Haus gespielt, als ihn ein Freund aus dem Nachbarhaus rief.

Der Junge lief los, um den Freund zu besuchen. Da habe ihn der Puma - auch Berglöwe genannt - am Kopf gepackt. "Das Kind rannte, und dies löste wohl die natürliche Reaktion des Löwen auf seine Beute aus", sagte Mark Lamb von der Wildtierbehörde.

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Die Attacke ereignete sich in der Stadt Bailey südwestlich von Denver. Der Vater, der vom Bruder alarmiert worden war, eilte der Behörde zufolge hinaus und sah den Puma auf seinem Sohn. Das Tier lief davon, als der Vater sich näherte. Der Junge wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Nach einem weiteren Zwischenfall in der Umgebung, bei dem ein Schaf als vermisst gemeldet wurde, konnten Mitarbeiter der Behörde zwei Pumas aufspüren und einschläfern. Mit einer Autopsie solle nun geklärt werden, ob es sich bei einem der Tiere um den Angreifer handelt. Davon ging die Behörde aus, wie sie auf Twitter schrieb. Es sei bereits der dritte Angriff auf einen Menschen in Colorado in diesem Jahr. Seit 1990 starben dort drei Menschen bei Puma-Attacken. Insgesamt habe es seither 22 solcher Angriffe gegeben.

Quelle: n-tv.de, fzö/dpa

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