Panorama

Keine Quarantäne bei Einreise RKI streicht Großbritannien von Risikoliste

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Kein Risikogebiet mehr - der erste Schritt zurück zum entspannten Reisen.

(Foto: picture alliance / Photoshot)

Nach mehr als drei Monaten Lockdown öffnen in England wieder Pubs und Restaurants. Auch die Einreise nach Deutschland wird angenehmer. Das Robert-Koch-Institut belohnt den britischen Impferfolg. In zwei beliebten portugiesischen Urlaubsregionen verschlimmert sich die Lage dagegen.

Großbritannien gilt nicht mehr als Corona-Risikogebiet. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat das Vereinigte Königreich samt Nordirland und den Kanalinseln von der Liste der Gebiete gestrichen, in denen ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht. Gleiches gilt für die irischen Regionen Mid-West und South-East, die Region Pirkanmaa in Finnland und den Karibikstaat Barbardos. Damit entfällt für Einreisende aus diesen Regionen die Quarantänepflicht.

Großbritannien hat mit mehr als 127.000 Corona-Toten die höchste Opferzahl der Pandemie in Europa. Mit den Corona-Impfungen geht es im Vereinigten Königreich allerdings gut voran. Nach mehr als drei Monaten Lockdown öffneten am Montag in England unter anderem wieder die Außenbereiche von Pubs und Restaurants. Auch die Geschäfte sind wieder offen. Im Rahmen eines Vier-Stufen-Plans sollen in England bis Ende Juni alle Corona-Restriktionen enden.

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Neu als Risikogebiet wurden dagegen die bei Touristen beliebte Algarve in Portugal sowie die zu dem Land gehörenden Azoren eingestuft. Auch in der autonomen Gemeinschaft Kastilien-La Mancha in Spanien besteht laut RKI neuerdings ein erhöhtes Ansteckungsrisiko. Wer von dort nach Deutschland einreist, muss sich ab Sonntag für zehn Tage selbst isolieren. Die Quarantänepflicht kann frühestens nach fünf Tagen durch einen zweiten negativen Corona-Test beendet werden. Ein erster negativer Test ist für alle Flugpassagiere bei der Einreise nach Deutschland verpflichtend.

Zusätzlich zu den Risikogebieten weist das RKI außerdem Hochinzidenz- und Virusvariantengebiete aus. Zu den Hochinzidenzgebieten zählen Regionen, in denen aufgrund der hohen Fallzahlen ein besonders hohes Ansteckungsrisiko besteht. In Virusvariantengebieten sind Mutationen des Coronavirus aufgetreten. Für solche Regionen gelten besonders strenge Einreiseregeln. Unter anderem Brasilien gilt als Virusvariantengebiet. Zudem wurde Argentinien zum Hochinzidenzgebiet hochgestuft.

Quelle: ntv.de, chr/AFP/dpa

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