Panorama

Neue Indizien im Fall Rebecca Ermittler folgen der Spur des Twingo

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Das Auto wurde zweimal auf der A12 registriert, am Steuer saß vermutlich Rebeccas Schwager.

(Foto: Polizei Berlin)

Was ist mit Rebecca geschehen? Bei der Suche nach der Antwort auf diese Frage konzentrieren sich die Berliner Ermittler auf den verdächtigen Schwager des Mädchens und das Auto, das er zum Zeitpunkt des Verschwindens benutzte.

Die Berliner Polizei wendet sich im Fall der verschwundenen Rebecca erneut mit der Bitte um Mithilfe an die Öffentlichkeit. In dem aktuellen Aufruf werden Zeugen gesucht, die den himbeerroten Twingo der Familie von Rebeccas Schwester nach dem Verschwinden des 15-jährigen Mädchens gesehen haben.

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Wer hat den Verdächtigen nach Rebeccas Verschwinden gesehen, fragt die Polizei.

(Foto: Polizei Berlin)

Demnach wurde das Auto am Montag, den 18. Februar 2019, um 10.47 Uhr und am Dienstag, den 19. Februar 2019, um 22.39 Uhr, von einer Verkehrsüberwachungsanlage auf der A 12 zwischen Berlin und Frankfurt/Oder erfasst. "Nach bisherigem Ermittlungsstand hatte zu diesen Zeiten allein der 27-jährige Schwager Zugriff auf diesen Pkw", heißt es dazu von der Polizei. Dazu veröffentlichten die Ermittler Fotos des Autos und des Verdächtigen.

Der Mann von Rebeccas Schwester sitzt seit dieser Woche in Untersuchungshaft, der Haftbefehl gegen ihn wurde mit dem "dringenden Tatverdacht des Totschlags" begründet. Die Fragen der Polizei konzentrieren sich auf diesen Verdächtigen. Wer hat ihn oder das Auto am Vormittag des 18. Februar 2019 und/oder in den Nachtstunden vom 19. zum 20. Februar gesehen? Wer kennt ihn und "kann Bezugspunkte von ihm benennen, die zwischen Berlin und Frankfurt/Oder liegen"?

Außerdem fragt die Polizei nach dem Verbleib einer Fleecedecke, die mit Rebecca aus dem Haus der Schwester verschwand. Von dieser Decke waren Medienberichten zufolge Spuren im Kofferraum des Autos gefunden worden. Dort wurden auch Haare von Rebecca entdeckt.

Rebecca hatte vor ihrem Verschwinden bei Schwester und Schwager übernachtet. Das Mädchen sollte von dem Einfamilienhaus im Berliner Stadtteil Britz aus zur Schule gehen, kam dort aber nie an. Der Chef der 3. Mordkommission Berlin, Michael Hoffman, wird den Fall am Abend auch in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" vorstellen.

Quelle: n-tv.de, sba

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