Panorama

Hurrikan wütete auf den Bahamas Regierung bestätigt 20 "Dorian"-Todesopfer

Mittlerweile ist Hurrikan "Dorian" in deutlich abgeschwächter Stärke in Richtung USA unterwegs. Auf den Bahamas richtete er zuvor schwerste Schäden an, die Opferzahl steigt weiter.

Die Zahl der bestätigten Todesopfer nach dem verheerenden Hurrikan "Dorian" auf den Bahamas ist auf 20 gestiegen. Das sagte Gesundheitsminister Duane Sands mehreren Medien. Die Such- und Rettungseinsätze auf den betroffenen Inseln hätten aber gerade erst begonnen, erklärte er dem Radiosender Star 106.5 FM.

Die Opferzahl wird demnach vermutlich noch steigen. Zuletzt hatte Premierminister Hubert Minnis am Dienstag angegeben, dass mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen waren.

Hurrikan "Dorian" hatte am Sonntag zuerst die Abaco-Inseln im Nordosten des Karibikstaates getroffen - mit Windböen von fast 300 Kilometern pro Stunde. Er gehörte damit zu den Hurrikans der gefährlichsten Kategorie fünf. Es handelte sich um den verheerendsten Wirbelsturm auf den Bahamas seit Beginn moderner Aufzeichnungen.

Am Montag war "Dorian" über die Insel Grand Bahama gezogen und hatte sich nur langsam weiterbewegt. Erst am Mittwoch zog er vollständig über das Land hinweg, so dass die Rettungseinsätze auch auf Grand Bahama beginnen konnten. "Dorian" befindet sich nun auf dem Weg in Richtung US-Südostküste.

Quelle: ntv.de, bad/dpa