Toter bei MinenunglückRetter suchen nach polnischen Bergleuten

In einem Bergwerk im Süden Polens gerät das Gestein in 900 Metern Tiefe plötzlich in Bewegung - sieben Bergleute werden in darunterliegenden Gängen eingeschlossen. Die Suche nach ihnen wird durch eine hohe Methankonzentration im Stollen erschwert.
Bei einem Minenunglück im Süden Polens ist mindestens ein Bergmann gestorben. Er sei zunächst bewusstlos geborgen worden, sagte der Bergwerksdirektor dem Fernsehsender TVN24. Später teilten die behandelnden Ärzte seinen Tod mit. Nach vier weiteren Männern wird noch gesucht.
Zuvor konnten zwei eingeschlossene Kumpel nach einer mehrstündigen Suche aus rund 1000 Metern Tiefe befreit werden. Die beiden Geretteten seien zwar verletzt, aber bei Bewusstsein, sagte die Sprecherin.
Nach Angaben der staatlichen Bergbaubehörde kam es im Stollen Zofiowka des Bergwerks von Jastrzebie-Zdroj an der tschechischen Grenze aus zunächst ungeklärter Ursache zu einer Erschütterung in etwa 900 Metern Tiefe. Dadurch seien die sieben Bergleute in darunter liegenden Gängen eingeschlossen worden.
Die sofort eingeleitete Rettungsaktion sei durch eine sehr hohe Methankonzentration im Stollen behindert worden, erklärte ein Sprecher der Rettungsmannschaften TVN24. Die Rettungsarbeiten dauern an.