Panorama

Kollision mit anderem Schiff Frau stirbt bei Sportboot-Unfall auf Ribnitzer See

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Der Hafen von Ribnitz-Damgarten: In der Nähe soll sich der Unfall zugetragen haben.

(Foto: IMAGO/Roland Hartig)

Ein Sportboot mit einem starken Außenbordmotor hat auf dem See bei Ribnitz-Damgarten offenbar ein anderes Boot gerammt. Dabei starb eine Frau, acht Menschen wurden verletzt. Es besteht der Verdacht der fahrlässigen Tötung.

Bei einem Sportbootunfall auf dem Ribnitzer See in Mecklenburg-Vorpommern sind eine Frau getötet und acht Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Helfer von Rettungsdiensten, Feuerwehr und Deutscher Lebensrettungsgesellschaft versorgten die Verletzten und brachten sie in Krankenhäuser.

Wie eine Sprecherin der Wasserschutzpolizei sagte, soll ein Sportboot mit einem 150 PS starken Außenbordmotor bei Dämmerung seitlich von hinten gegen ein anderes Boot gefahren sein. Der Unfall ereignete sich nahe Ribnitz-Damgarten. Gegen den Verursacher wird wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt. "Wir haben einen Gutachter eingesetzt, der die genauen Unfallbedingungen aufklären soll", sagte Martin Cloppenburg als Sprecher der Behörde.

Wie die Sprecherin betonte, ist die genaue Unfallursache noch unklar. Es handele sich um zwei jeweils etwa sechs Meter lange Privatboote. Auf einem der beiden Boote seien drei Personen, auf dem anderen Boot sechs Frauen und Männer gewesen. Eine genaue Zuordnung sei bisher noch nicht möglich gewesen, da die Verunglückten in Krankenhäuser kamen und noch nicht befragt werden konnten. Die getötete 66 Jahre alte Frau befand sich auf dem Boot, das gerammt wurde. Alle Beteiligten sollen aus Mecklenburg-Vorpommern kommen.

Beide stark beschädigten Boote wurden zu Untersuchungszwecken beschlagnahmt. Der Ribnitzer See bildet den südlichen Teil des Saaler Boddens, der auch Verbindung zur Ostsee hat. Die Kriminalpolizei sei eingeschaltet worden, weitere Details seien noch nicht bekannt, hieß es. Den Sachschaden schätzte die Polizei bisher auf etwa 20.000 Euro.

Quelle: ntv.de, mba/dpa

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