Panorama

"Viking Polaris" bei Argentinien Riesenwelle trifft Kreuzfahrtschiff - ein Toter

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Die "Viking Polaris" - hier in Europa - wurde bei Argentinien von einer Riesenwelle getroffen und beschädigt.

Es ist der Albtraum eines jeden Seefahrers: In einem Sturm wird ein Kreuzfahrtschiff von einer Riesenwelle getroffen. Dabei gehen mehrere Scheiben zu Bruch. Für einen Mann endet der Zwischenfall tödlich.

Durch eine Riesenwelle sind auf einem Antarktis-Kreuzfahrtschiff ein Mensch getötet und vier weitere verletzt worden. Die Welle habe die "Viking Polaris" mitten in einem schweren Sturm getroffen, teilte die Viking-Gruppe mit. Das Schiff war den Angaben zufolge auf dem Weg nach Ushuaia in Argentinien.

Durch die Welle wurde die "Viking Polaris" den Angaben zufolge teilweise beschädigt. Es machte in Ushuaia fest, rund 3200 Kilometer südlich der Hauptstadt Buenos Aires. Augenzeugen sprachen von mehreren zu Bruch gegangenen Fenstern.

Die rund 200 Meter lange "Viking Polaris" wurde nach Reedereiangaben erst in diesem Jahr gebaut. Auf ihr können bis zu 378 Passagiere reisen. Um deren Wohl und Sicherheit kümmern sich mehr als 250 Crew-Mitglieder. Erst am 27. September hatte die Reederei die Übergabe des Schiffes gemeldet. Sie hatte ihre erste Fahrt in Amsterdam begonnen und wollte Reisende in den antarktischen Sommer bringen.

Erst vor zwei Wochen war es bei einer anderen Antarktis-Kreuzfahrt zu einem tödlichen Unglück gekommen: Zwei 76 und 80 Jahre alte Männer starben, als sie mit einem Beiboot unterwegs waren und dieses kenterte.

Quelle: ntv.de, jwu/AFP

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