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Außerplanmäßige Zwischenlandung in Frankfurt-Hahn (Archivbild): Rund 30 Passagiere einer Ryanair-Maschine müssen sich in ärztliche Behandlung begeben.
Außerplanmäßige Zwischenlandung in Frankfurt-Hahn (Archivbild): Rund 30 Passagiere einer Ryanair-Maschine müssen sich in ärztliche Behandlung begeben.(Foto: picture alliance / dpa)
Samstag, 14. Juli 2018

Gesundheitsprobleme an Bord: Ryanair-Jet bricht Adria-Flug ab

Ungewöhnlicher Zwischenfall im europäischen Flugverkehr: Ein Ferienflieger aus Irland muss auf dem Flug Richtung Adria einen außerplanmäßigen Zwischenstopp in Deutschland einlegen. An Bord klagen zahlreiche Passagiere über gesundheitliche Schwierigkeiten.

Wegen eines Druckabfalls in der Kabine hat ein Ferienflieger auf dem Weg nach Kroatien außerplanmäßig in Frankfurt-Hahn landen müssen. 33 Passagiere wurden ins Krankenhaus gebracht. "Die Fluggäste klagten über Kopf- und Ohrenschmerzen und litten an Übelkeit", sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Die Airline Ryanair erklärte, die Crew habe in der mit insgesamt 189 Menschen besetzten Maschine Sauerstoffmasken bereitgestellt und einen kontrollierten Sinkflug eingeleitet.

Das Flugzeug war am Freitagabend auf dem Flug von Dublin zum kroatischen Küstenort Zadar, als der Kapitän um die Erlaubnis zur Landung in Hahn bat. Sanitäter und Notärzte kümmerten sich um die Fluggäste, Krankenwagen fuhren sie in die Klinik. Dort seien sie vorsorglich untersucht worden, erklärte der Flughafen. "Keiner von ihnen ist dort behalten worden", hieß es. Eine Ersatzmaschine in Richtung Kroatien sei bereits gestartet. Zur Unterbringung in der Nacht habe ein Bereich in einem Terminal zur Verfügung gestanden.

Was genau an Bord passierte, stand zunächst nicht fest. "Das müssen jetzt die Fachleute klären, das kann aber eine Zeit dauern", sagte der Polizeisprecher. Ryanair erklärte zu dem Vorfall lediglich, Grund der Sicherheitslandung sei ein Druckabfall während des Flugs gewesen. Zur genauen Ursache machte Ryanair zunächst keine Angaben, auch nicht zur Art der gesundheitlichen Probleme der Passagiere.

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Quelle: n-tv.de