Panorama

In Spielhalle verschanzt SEK setzt Verdächtigen auf A7-Rastplatz fest

Das Blaulicht an einem Polizeiauto. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Ob der festgenommene Verdächtige bewaffnet war, ist noch nicht geklärt.

(Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild)

Ein SEK der Polizei hat im niedersächsischen Heidekreis einen 29-Jährigen überwältigt, der sich mit einer Axt und einer Bombenattrappe in einer Spielhalle verschanzt hatte. Er wurde unverletzt festgenommen, wie ein Polizeisprecher sagte. Am Körper des Mannes befanden sich Behältnisse mit herausragenden Kabeln. Entschärfer der Polizei stellten fest, dass es sich um eine Attrappe handelte.

Der Mann aus dem Heidekreis hatte nach Angaben der Polizei die Spielhalle mit einer Axt und einem Hund betreten und mit der Waffe auf die Spielautomaten eingeschlagen. Zu dem Zeitpunkt hielten sich vier Personen dort auf. Drei flohen, die vierte Person versteckte sich in einem Nebenraum - und kam dann ebenfalls unverletzt frei. Zunächst hatte es geheißen, der Mann habe im Ort ein Geschäft verwüstet.

Bei dem SEK-Einsatz wurde der Hund des Täters erschossen. Der polizeibekannte Mann wurde festgenommen und in eine psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses gebracht. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen könne eine politische oder religiöse Motivation ausgeschlossen werden, hieß es. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Quelle: ntv.de, fhe/dpa