Panorama

Rettung könnte Tage dauern Schlammlawine schließt 500 Menschen ein

Starke Regenfälle lösen in einem kanadischen Skigebiet eine Schlammlawine aus. Eine Zugangsstraße wird verschüttet und rund 500 Menschen werden zwischenzeitlich von der Außenwelt abgeschnitten.

Durch eine Schlammlawine sind rund 500 Touristen, Anwohner und Angestellte in einem westkanadischen Skiresort eingeschlossen worden. Nach starken Regenfällen wurde ein rund ein Kilometer langer Abschnitt der Zugangsstraße zu dem Sasquatch Mountain Resort mit Schlamm zugeschüttet, wie das Verkehrsministerium der Provinz British Columbia mitteilte. Das Freiräumen der Straße könne fünf bis sechs Tage dauern.

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Es bestand die Sorge, dass nicht genügend Lebensmittel und Vorräte vorhanden sind, um die die Eingeschlossenen zu versorgen, weil ein Stromausfall die Kommunikation erschwerte. Das Resortpersonal und viele Freiwilligen hätten jedoch begonnen, eine Lieferkette aufzubauen. "Hier oben gibt es einen großen Bedarf an Essen, aber wir haben den Strom viel früher zurückbekommen als erwartet. Das hat viele Ängste beseitigt", erklärte ein Sprecher der Feuerwehr.

Das Skigebiet liegt etwa hundert Kilometer östlich der Großstadt Vancouver. Die Resortmanagerin Shelby Lim sagte dem Sender CBC, die Touristen könnten den Ort vorerst nur per Hubschrauber verlassen. Für einen Platz im Helikopter müssten sie allerdings 150 kanadische Dollar (rund 100 Euro) pro Person bezahlen, hieß es. Die Mehrheit der Urlauber beschloss laut Lim jedoch, in dem Gebiet zu bleiben, bis die Straße wieder frei ist.

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Quelle: ntv.de, mba/AFP