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Mini-Tornado erfasst Auto Schwere Unwetter wüten über Italien

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Ein Mini-Tornado riss in der Nähe von Rom Schilder aus der Erde und verwüstete die Umgebung.

(Foto: picture alliance/dpa)

Gewitter, Hagelschauer und ein Mini-Tornado verwüsten am Wochenende Regionen in Italien und Österreich. Mindestens drei Menschen sterben. Die Unwetter stellen Landwirte nun vor ein großes Problem.

Bei schweren Unwettern in Italien und Österreich sind am Wochenende mehrere Menschen gestorben. Eine 26-Jährige verunglückte in der Nacht zum Sonntag nahe dem Flughafen in Rom, als ihr Auto von einem Mini-Tornado erfasst und gegen ein Geländer geschleudert wurde. In den Dolomiten wurde eine Norwegerin vom Blitz getroffen. Die 44-Jährige nahm an einem Ultramarathon in 2000 Metern Höhe teil und starb an ihren inneren Verletzungen wenig später im Krankenhaus. Südlich von Florenz kam außerdem ein 70-jähriger Autofahrer ums Leben, der von einer überfluteten Straße abkam. Rettungskräfte fanden seine Leiche erst einen Tag später in einem Kanal.

Nach Angaben des Landwirtschaftsverbandes Coldiretti richteten Hagelstürme binnen 24 Stunden Millionenschäden auf den Feldern in Italien an. Am schlimmsten traf es demnach die Provinz Arezzo in der Toskana. Ganze Felder mit Tabak, Sonnenblumen und Mais sowie zahlreiche Gewächshäuser seien zerstört worden.

Schwere Unwetter haben auch in Österreich eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Landwirten im Süden des Landes entstand ein Schaden von drei Millionen Euro, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA mit Verweis auf Angaben der Österreichischen Hagelversicherung berichtete. Tennisballgroße Hagelkörner zerstörten demnach in den österreichischen Bundesländern Steiermark, Kärnten und Burgenland 12.000 Hektar Land mit Getreide, Gemüse und Wein. Auch Glas- und Folienhäuser seien beschädigt worden.

Quelle: n-tv.de, joh/AFP

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