Panorama

Dank "Geschenk des Himmels" See Genezareth in Israel ist wieder voll

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Der See Genezareth ist Israels wichtigste natürliche Wasserquelle.

(Foto: imago images/Schöning)

In der biblischen Erzählung läuft Jesus über das Wasser des Sees Genezareth. In den letzten Jahren bedroht eine anhaltende Dürre das Gewässer. Nun steht der Pegel nahezu auf Rekordhoch. Der Grund ist ein "Geschenk des Himmels" - in Form von Regen.

Jahrelang hat der Tiefstand des Sees Genezareth Sorgen bereitet - doch nach starken Regenfällen in den letzten Monaten ist das Wasserreservoir im Norden Israels nun fast voll. Es sei ein Pegel von 208,90 Metern unter dem Meeresspiegel gemessen worden, teilte die israelische Wasserbehörde mit. Es fehlten nur noch knapp zehn Zentimeter bis zum Höchststand.

Im Jahre 2017 war der Pegel nach jahrelanger Dürre noch auf ein Rekordtief gesunken, 214 Meter unter dem Meeresspiegel. Der See Genezareth ist der am tiefsten gelegene Süßwassersee der Erde. Israels wichtigste natürliche Wasserquelle wird gespeist durch Zuflüsse, die aus Syrien und den besetzten Golanhöhen kommen, darunter der Jordan.

Der See Genezareth ist auch ein Anziehungspunkt für christliche Pilger. An den Ufern des biblischen Gewässers verbrachte Jesus nach christlicher Überlieferung seine Jugendjahre. Hier vollbrachte er laut der Bibel zahlreiche Wunder und die "wundersame Brotvermehrung", bekehrte Simon Petrus, wanderte über das Wasser und hielt seine berühmte Bergpredigt. Zahlreiche Kirchen am Ufer des Sees sollen die vielen Wundertaten Jesu bezeugen.

Quelle: ntv.de, dpa/mdi

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