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"Kleiner Prinz" auf Klingonisch Siebenjährige spricht Star-Trek-Sprache

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Aurélie Litaer ist - obwohl sie Klingonisch spricht - kein Fan von "Star Trek".

picture alliance/dpa

Dass bereits kleine Kinder mehrere Sprachen sprechen, wundert in der Multikulti-Gesellschaft niemanden mehr. Dennoch begeistert die siebenjährige Aurélie Litaer Hunderte Menschen mit ihren linguistischen Fähigkeiten - sie lernt eine außerirdische Sprache.

Sie ist gerade mal sieben Jahre alt und kann schon etliche Wörter auf "Außerirdisch": Aurélie Litaer in Saarbrücken lernt die Star-Trek-Sprache Klingonisch. "An der Sprache gefällt mir, dass sie sich komisch anhört", sagt sie. Ein paar Dutzend Wörter beherrsche sie bereits: "Ich finde es nicht so schwierig."

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Jüngst hat sie in einem Video an der Seite ihres Vaters Lieven L. Litaer auf Klingonisch eine Szene aus dem Kinderbuch-Klassiker "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry gespielt. Das Video wurde in wenigen Wochen bei Youtube schon über 10.000 Mal angeschaut. Die weltberühmte Erzählung ist Mitte Oktober auch als Buch auf Klingonisch erschienen, übersetzt von Litaer.

Aurélie wolle später - wie ihr Vater - Klingonisch-Lehrer werden, sagt die Zweitklässlerin. Dafür müsse sie aber noch viel lernen. Bei dem Sprach-Training "qepHom" (Klingonisch für "Kleines Treffen") vom 15. bis 18. November in Saarbrücken sei sie auch zeitweise wieder dabei. Ein Fan der TV-Serie "Star Trek" ist sie aber nicht: "Ich kenne diese Filme noch nicht, dafür bin ich noch nicht alt genug."

Der Klingonisch-Sprachkurs sei mit 60 Teilnehmern "wieder voll" ausgebucht, sagt Lieven L. Litaer. Es seien dieses Mal "Trekkies" auch aus Kanada, den USA und Schweden im Kurs. Auch der Erfinder der Kunstsprache, der US-amerikanische Sprachwissenschaftler Marc Okrand, habe sich angesagt. Das Klingonische umfasse mittlerweile rund 4000 Wörter, jedes Jahr kommen laut Litaer neue dazu.

Quelle: n-tv.de, uzh/dpa

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