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Wen es zur Abkühlung ins Wasser zieht, kann das am Dienstag bei 33 Grad tun.
Wen es zur Abkühlung ins Wasser zieht, kann das am Dienstag bei 33 Grad tun.(Foto: picture alliance/dpa)
Sonntag, 16. September 2018

Die Wetterwoche im Schnellcheck: Sommer 2018 - die nächste Verlängerung

Von Björn Alexander

Mit mehr als drei Grad über dem Monatsdurchschnitt verläuft dieser Herbst ähnlich wie der Sommer - deutlich zu warm. Erst zum Ende der Woche deutet sich ein Wechsel an. In den USA dagegen schüttet es durch "Florence" derweil fast sintflutartig.

Eigentlich war er nie weg: der Sommer. Denn seit April begleitet er uns fast ohne Pause. Und auch in der neuen Wetterwoche will er es zunächst einmal wieder wissen. Die Temperaturen erklimmen mit viel Sonnenschein gerne mal 25 bis 30 Grad, stellenweise mehr. So bringt uns beispielsweise der Dienstag örtliche Spitzenwerte um die 32 oder 33 Grad. Kein Wunder also, dass der Monat September bisher ebenfalls deutlich zu warm verlaufen ist. Nämlich mehr als 3 Grad über dem langjährigen Monatsdurchschnitt. Das Sonnensoll ist bereits zu über 50 Prozent erfüllt. Das sieht beim Regen natürlich nach wie vor ganz anders aus. Mancherorts sind in den letzten Wochen keine 5 Liter pro Quadratmeter zusammengekommen.

n-tv-Meteorologe Björn Alexander
n-tv-Meteorologe Björn Alexander

Sintflutartig schüttet es derweil auf der anderen Seite des Atlantiks. Erst zu Beginn der Woche wird der Dauerregen durch "Florence" von der US-Ostküste her abklingen. Bis dahin dürften seit Beginn des Sturms in den am schlimmsten betroffenen Regionen North Carolinas um die 500 bis 1000 Liter auf jeden Quadratmeter gefallen sein. Das entspricht ungefähr dem doppelten Jahresniederschlag von Berlin.

Hierzulande wird es derweil erst einmal sommerlich warm bis heiß. Erst zum Ende der Wetterwoche deutet sich eine wechselhaftere und weniger warme Phase an. Hier die Details.

Montag

Nach Auflösung örtlicher Frühnebelfelder dominiert die Sonne. Lediglich im Norden streifen ein paar kompaktere Wolken. Aber auch dort bleibt es mehrheitlich trocken. Die Temperaturen bringen es auf 22 Grad an der Nordsee und bis auf 30 Grad am Rhein.

Dienstag

Sehr wahrscheinlich der heißeste Tag der Woche. Am Rhein und seinen Nebenflüssen sowie in Brandenburg mit Spitzenwerten um die 32 Grad, vereinzelt vielleicht sogar bis 33 Grad. Aber auch im übrigen Land herrscht sonniges Sommerfeeling bei 25 bis 30 Grad. Selbst an der Küste sind Höchstwerte von 22 bis 26 Grad möglich. Wen es dort zur Abkühlung ins Wasser zieht, den erwarten in Nord- und Ostsee zurzeit immerhin noch um die 17 bis 19 Grad.

Mittwoch

Über den Bergen steigt die Wahrscheinlichkeit für einzelne Schauer und Gewitter. Ansonsten gilt weiterhin: die Sonne gibt alles bei etwas weniger warmen 22 bis 31 Grad.

Donnerstag

Im Nordwesten sind ein paar mehr Wolkenfelder unterwegs. Im großen Rest bleibt es hingegen sehr sonnig bei 21 bis 30 Grad.

Freitag und am Wochenende

Von Westen her kommen Regengüsse sowie Blitz und Donner auf. Zuvor sind am Freitag nochmals bis zu 27 Grad drin. Der Samstag wird dagegen deutlich frischer bei maximal noch 15 bis 20 Grad und weiteren Schauern im Norden und Osten, während es im Westen und Süden wahrscheinlich freundlicher ins Wochenende geht.

Danach sind wettertechnisch noch viele Optionen offen. Allerdings war der Erhaltungswille der trocken-warmen Wetterlagen in den letzten Monaten bekanntlich groß. Und insofern ist die Wahrscheinlichkeit für den nächsten Sommeranlauf durchaus gegeben.

Quelle: n-tv.de