Panorama

Amt genehmigt Sicherheitskonzept Streit um Fusion-Festival beigelegt

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Auch in diesem Jahr kann an der Turmbühne ausgelassen getanzt werden.

(Foto: imago images / Frank Brexel)

70.000 Ticketinhaber können aufatmen: Das Fusion-Festival findet wie geplant Ende Juni statt. Der Genehmigung durch das Amt Röbel/Müritz geht ein wochenlanger Zwist zwischen Veranstalter und Polizei voraus. Am Ende kommt ein Kompromiss heraus.

Das Fusion-Festival in Lärz kann stattfinden. Das Amt Röbel/Müritz hat das überarbeitete Sicherheitskonzept des Veranstaltervereins Kulturkosmos mit Auflagen genehmigt, wie Ordnungsamtsleiterin Marlen Siegmund sagte. Alle Behörden, auch die Polizei, hätten ihr Einvernehmen erteilt.

Damit endet ein längerer Streit um Sicherheitsbedingungen für das Festival vom 26. bis 30. Juni mit rund 70.000 Gästen auf dem früheren Militärflugplatz Lärz in der Mecklenburgischen Seenplatte. Entzündet hatte sich dieser nach Forderungen der Polizei nach einer eigenen Wache auf dem Gelände und "anlasslosen Streifen" auf dem Areal.

Das Bekanntwerden eines vorläufigen Einsatzplanes vom März, der Medienberichten zufolge bis zu 1000 Sicherheitskräfte und auch die Bereitstellung von Räumpanzern und Wasserwerfern beinhaltete, verursachte zusätzliche Spannungen. Die Polizei musste danach in der vergangenen Woche klarstellen: "Die aktuellen Einsatzplanungen der Polizei sehen vor dem Hintergrund des neu vorgelegten Sicherheitskonzeptes des Veranstalters weder Räumpanzer noch Wasserwerfer vor."

Der Verein hatte Maßnahmen wie "anlasslose Streifen" stets strikt abgelehnt, will Beamten nun aber ungehindert Zugang gewähren. Eine Wache soll direkt am Festgelände stationiert werden. Der Verein Kulturkosmos verspricht auf dem Festival "vier Tage Ferienkommunismus" mit Musik vieler Spielarten, Theater, Kino, Performance und Installationen sowie fleischloser Beköstigung.

Quelle: n-tv.de, fzö/dpa

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