Panorama

Verdächtiger festgenommenStudent in Trier auf offener Straße erstochen

15.07.2026, 22:23 Uhr
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Einsatzkraefte-sichern-nach-einer-Gewalttat-die-Spuren-am-Tatort-Nach-einem-toedlichen-Messerangriff-in-Trier-wurde-der-mutmassliche-Taeter-festgenommen
Einsatzkräfte sichern Spuren. (Foto: picture alliance/dpa/Floria Blaes)

In der Universitätsstadt Trier kommt es zu einer schrecklichen Tat. Ein junger Mann wird mit einem Messer angegriffen und stirbt. Der mutmaßliche Täter flüchtet, wird aber schon nach kurzer Zeit festgenommen. Die Hochschule der Stadt zeigt sich tief bestürzt.

Bei einem Angriff auf offener Straße in Trier ist ein Student getötet worden. Der 22-Jährige wurde von einem Gleichaltrigen angegriffen, wie die Polizei mitteilte. Dabei sei auch ein Messer eingesetzt worden. Das Opfer sei noch vor Ort von Rettungskräften reanimiert worden, habe den Vorfall jedoch nicht überlebt.

Der Tatverdächtige sei nach der Tat am Morgen zunächst geflüchtet, jedoch nach kurzer Fahndung von der Polizei aufgefunden und festgenommen worden. Der Afghane befinde sich weiterhin in polizeilichem Gewahrsam, sagte ein Polizeisprecher.

Mehrere Zeugen beobachteten die Tat demnach. Gefahr für Dritte bestand jedoch nicht. Zu den Hintergründen der Tat konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Schweigeminute an der Uni

Nach Angaben der Universität Trier war das Opfer einer ihrer Studenten. "Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer haben wir erfahren, dass ein Studierender unserer Universität am 15. Juli 2026 Opfer eines Tötungsdelikts geworden ist", hieß es am Abend auf der Homepage der Uni.

"Ein solches Ereignis erschüttert uns als Universitätsgemeinschaft zutiefst. Der Verlust eines jungen Menschen reißt eine schmerzliche Lücke in unsere Gemeinschaft und macht uns fassungslos. Wir trauern um einen Angehörigen unserer Universität und stehen in stillem Gedenken zusammen", erklärte die Universität weiter. Am Donnerstag soll es um 12 Uhr eine Gedenkminute an der Uni geben.

Quelle: ntv.de, rog/dpa

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