Panorama

Bisher nur geringe Schäden Sturmtief "Eugen" erreicht den Westen

Es ist vielerorts kalt und nass in Deutschland und nun rückt Sturmtief "Eugen" heran. In NRW hat er schon den Bahnbetrieb durcheinander gewirbelt und Ungemütlichkeit verbreitet. Schon bald soll aber wieder die Sonne knallen.

Sturmtief "Eugen" ist in Deutschland angekommen und hat am Morgen in Teilen des Landes zu Beeinträchtigungen geführt. In Nordrhein-Westfalen kam es im Regionalverkehr zu Behinderungen im Bahnverkehr. Der Fernverkehr lief aber bisher störungsfrei. In Herzogenrath stürzte in der Nacht wohl aufgrund des starken Windes die Giebelwand eines im Rohbau befindlichen Hauses um. In der Landeshauptstadt Düsseldorf gab es nach Angaben der Feuerwehr bis zum Morgen sieben sturmbedingte Einsätze. Unter anderem stürzte ein Teil einer 20 Meter hohen Birke auf das Dach einer Garage. Verletzte gab es zunächst nicht. In Erfurt haben die Organisatoren der Bundesgartenschau die Ausstellungsflächen wegen des Sturmtiefs geschlossen. Am Mittwoch sollen die Areale im Egapark und auf dem Petersberg wieder regulär um 9.00 Uhr öffnen, wie es hieß.

Tief "Eugen" sorgt für stürmisches und kühles Wetter. Laut Björn Alexander, Meteorologe bei ntv, sind auch schwere Sturm- und Orkanböen möglich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet diese vor allem im Westen Deutschlands und auf den Bergen. Zum Abend hin könnten sie sich noch verstärken. Der Vorhersage zufolge sind an der Nordsee schwere Sturmböen mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde möglich. Auch einzelne orkanartige Böen sind nicht ausgeschlossen. Damit setzt sich erst einmal das kühle Wetter fort, das schon im April vorherrschte. Der Monat war so kalt wie in den vergangenen 40 Jahren nicht mehr - unter anderem zeigte sich das an 13 Frosttagen, mehr hatte es nur 1929 gegeben. An diesem Wochenende scheint aber wieder die Sonne.

Björn Alexander zufolge gibt es Höchstwerte zwischen 12 und 22 Grad. "Die Warmluft schwappt weit nordwärts, und es erwarten uns die wärmsten Tage des Jahres bisher", sagte er ntv.de am Montag. Am Muttertag, dem kommenden Sonntag seien sogar bis zu 28 Grad möglich. Alexander: "Fakt ist: Nach einer außergewöhnlich turbulenten ersten Mai-Woche erwartet uns am Wochenende ein ebenso außergewöhnlicher Frühsommer-Knaller."

Quelle: ntv.de, vpe/dpa

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