Panorama

Großeinsatz nach Blitzeinschlag Styropor-Lager brennt vollständig aus

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Die Rauchwolken sind weithin sichtbar, aber nicht giftig.

(Foto: dpa)

Als ein Blitz in ein Styropor-Lager im brandenburgischen Wittenberge einschlägt, fangen die unter freiem Himmel gelagerten Platten sofort Feuer. Die schweren Rauchwolken sind weithin sichtbar. Doch die Firma gibt Entwarnung: Für die Anwohner bestehe keine Gefahr.

Ein Blitz hat im brandenburgischen Wittenberge ein riesiges Styropor-Lager unter freiem Himmel in Brand gesetzt und einen Millionenschaden angerichtet. "Der Blitz ist in die Platten eingeschlagen. Mehrere Zeugen berichteten, dass es dann sogleich zu qualmen begann", sagte eine Polizeisprecherin. Zu diesem Zeitpunkt waren etwa 27 Mitarbeiter auf dem Gelände. Sie konnten unverletzt in Sicherheit gebracht werden.

Über der 19.000-Einwohner-Stadt im Norden Brandenburgs bildeten sich große, dichte und weithin sichtbare Qualmwolken. Der Rauch, der über der Fabrik der österreichischen Dämmstoffe-Firma Austrotherm aufstieg, sei aber nicht giftig gewesen, sagte Firmenchef Gerald Prinzhorn auf Nachfrage von ntv.de. Die Feuerwehr habe Messungen durchgeführt und keine Gefährdung für Menschen feststellen können.

Schaden geht in die Millionen

Nach Angaben der Polizei geht der Sachschaden aber in den Millionenbereich. Prinzhorn sagte, die genaue Schadenshöhe werde frühestens am Donnerstag beziffert werden können. Dass die Produktionsanlage durch den Brand nicht zerstört wurde, sei dem schnellen Handeln der Feuerwehr zu verdanken. 

Die Platten waren laut Austrotherm im Freien auf einer Fläche von etwa 150 mal 150 Metern gelagert, so der Unternehmer. Die Pakete seien fünf Meter in die Höhe gestapelt. Sie lagen dort, damit sie ausgasen konnten. Die Sicherheitsbestimmungen zur Lagerung seien "natürlich eingehalten" worden. Die Platten bestehen aus Polystyrol, besser unter dem Namen Styropor bekannt.

Quelle: ntv.de, jgu/jug/dpa

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