Giftspinne in BananenkisteSupermarkt in Niedersachsen evakuiert

In Obstkisten aus Übersee reisen häufiger kleine Tierchen nach Deutschland. In einem niederesächsischen Dorf muss ein ganzer Supermarkt geräumt werden. Denn eine dort gefundene Spinne gilt als besonders gefährlich.
Spinnen finden sich häufiger in Obstkisten, doch nicht immer führt das zur Evakuierung eines ganzen Supermarkts. Im niedersächsischen Harpstedt hat ein hochgiftiges Exemplar kurzzeitig für großen Schrecken gesorgt: Das exotische Krabbeltier wurde in einer Bananenkiste gefunden, woraufhin der gesamte Einkaufsmarkt geräumt werden musste.
Die Feuerwehr konnte den ungebetenen Gast schließlich mithilfe eines Spinnenexperten und einer Tierärztin einfangen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der Vorfall ereignete sich demnach am Freitagabend. Es handelte sich demnach um eine Bananenspinne (Phoneutria), die als aggressiv und sehr giftig gilt.
Allzu ungewöhnlich ist der Fund nicht: Immer wieder überleben Spinnen in Bananenkisten den langen Transport von Südamerika nach Europa. Für die Kunden und Mitarbeiter des Supermarktes bestand nach der Entdeckung des Tieres keine Gefahr mehr. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Räume fanden die Experten auch keine weiteren blinden Passagiere, sodass einer normalen Öffnung des Supermarkts am Tag danach nichts im Wege stand. Die Bananenspinne wurde einer Auffangstation übergeben.