Panorama

Festnahme in Berlin Tagebücher von John Lennon gefunden

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John Lennon - ermordet am 8. Dezember 1980.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Es ist fast 37 Jahre her, dass John Lennon in New York erschossen wurde. Plötzlich tauchen Tagebücher von ihm auf - und das in Deutschland. Ein Mann wird festgenommen.

In Berlin sind Gegenstände aus dem Nachlass von John Lennon aufgetaucht, die gestohlen worden waren. Darunter sind mehrere Tagebücher des Beatles-Sängers. Ein 58-jähriger Verdächtiger wurde an diesem Montagmorgen in der Hauptstadt festgenommen. "Ein weiterer Beschuldigter lebt in der Türkei und ist derzeit für uns nicht greifbar", sagte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Berlin, Martin Steltner. Ihnen wird Hehlerei und Betrug vorgeworfen. "Die Durchsuchungen verliefen erfolgreich, in seinem Pkw konnten weitere dort versteckte Gegenstände, die mutmaßlich aus dem Nachlass John Lennons stammen, sichergestellt werden", hieß es von den Ermittlern weiter.

Die Gegenstände waren Lennons Witwe, Yoko Ono, im Jahr 2006 in New York gestohlen worden. Einige davon tauchten 2014 bei dem mutmaßlichen Hehler in Berlin wieder auf, auch die Tagebücher. Ermittler des Kunstkommissariats beim Landeskriminalamt und der Staatsanwaltschaft schalteten sich damals ein. In diesem Jahr seien die Gegenstände sichergestellt worden, sagte Steltner. "Über eine Freigabe der Beweismittel kann derzeit noch nicht entschieden werden", erklärte er, es werde noch ermittelt.

Lennon war am 8. Dezember 1980 vor seinem Haus am New Yorker Central Park von einem geistig verwirrten Attentäter erschossen worden. Der Musiker wäre im vergangenen Oktober 77 Jahre alt geworden.

 

Quelle: ntv.de, hul/AFP

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