Panorama

Zusammenstoß von Eurofightern Verstorbener Pilot war erst 27 Jahre alt

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Der überlebende Oberstleutnant ist ein "erfahrener Eurofighter-Pilot und Fluglehrer".

(Foto: picture alliance/dpa)

Nur einer der beiden Piloten überlebt die Kollision der beiden Eurofighter in Mecklenburg-Vorpommern. Die Luftwaffe gibt nun neue Details bekannt. Demnach war der Verstorbene ein ausgebildeter Kampfpilot, der eine Zusatzausbildung absolvierte.

Nach dem Absturz von zwei Eurofightern in Mecklenburg-Vorpommern hat die Luftwaffe Details zu den beiden Piloten bekannt gegeben. Dem überlebenden Piloten gehe es "den Umständen entsprechend gut", sagte ein Luftwaffen-Sprecher. Er schwebe nicht in Lebensgefahr. Der Oberstleutnant sei ein "erfahrener Eurofighter-Pilot und Fluglehrer" und habe bereits etwa 3700 Flugstunden absolviert.

Bei dem Piloten, der bei dem Zusammenstoß der beiden Kampfflugzeuge am Montag starb, handelte es sich demnach um einen Oberleutnant. Dieser hatte der Luftwaffe zufolge seine Grundausbildung in Spanien erfolgreich als Kampfpilot abgeschlossen und befand sich in der "verbandsinternen Aus- und Weiterbildung" am Standort Laage. Er war erst 27 Jahre alt und hatte 400 Stunden Flugerfahrung.

Beide Eurofighter gehörten zum Taktischen Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff" in Laage bei Rostock. Das Luftwaffengeschwader ist nach eigenen Angaben unter anderem für die Ausbildung aller Eurofighter-Piloten der Luftwaffe zuständig. In Laage findet nach Angaben des Sprechers "bis auf Weiteres" kein Flugbetrieb statt. Die anderen Eurofighter-Geschwader seien nicht betroffen.

Die beiden Eurofighter waren am frühen Montagnachmittag etwa 20 Minuten nach dem Aufsteigen zusammengestoßen und abgestürzt. Die Maschinen waren zusammen mit einem dritten Eurofighter auf einem Übungsflug, bei dem sie einen Luftkampf simulierten. Sie waren nach Angaben der Luftwaffe unbewaffnet.

Quelle: n-tv.de, aeh/AFP/dpa