Panorama

Zusammenstoß mit Bus Vier Tote bei Zugunglück in Mississippi

Auf dem Weg zu einer Spielbank im US-Bundesstaat Mississippi bleibt ein Bus aus bislang ungeklärten Gründen mitten auf einem Bahnübergang liegen. Der Fahrer versucht noch, den Bus wieder zu starten, als bereits ein Güterzug anrollt.

Beim Zusammenstoß eines Güterzuges mit einem Bus im US-Bundesstaat Mississippi sind vier Menschen ums Leben gekommen und 35 verletzt worden, wie der Polizeisprecher der Stadt Biloxi mitteilte. Der Güterzug prallte am Dienstagnachmittag gegen den Bus, der auf den Schienen stand. Nach Angaben des Polizeichefs war zunächst unklar, warum er dort angehalten hatte. Man prüfe, ob der Motor ausgegangen sei.

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Der Bus blieb mitten auf den Schienen stehen.

(Foto: AP)

Ein Augenzeuge sagte der Zeitung "Sun Herald", der Bus sei wenige Minuten vor dem Eintreffen des Zuges auf den Schienen stehen geblieben. Mehrere Menschen hätten das Fahrzeug verlassen, während der Fahrer versucht habe, es wieder zum Laufen zu bringen. Wie Polizeichef Miller weiter sagte, saßen etwa 50 Menschen in dem Bus, der aus Austin im Bundesstaat Texas stammte.

Der Polizeichef sprach von einer "schlimmen Tragödie". Den Beamten habe sich ein chaotisches Bild dargestellt, die Situation sei aber schnell unter Kontrolle gebracht worden. Rettungskräfte zogen Insassen aus den Fenstern ins Freie, Verletzte wurden mit dem Hubschrauber in Krankenhäuser gebracht.  

Der Betreiber eines Kasinos sagte dem Sender WLOX, der Bus sei auf dem Weg zu seiner Spielbank gewesen. Biloxi liegt im Süden von Mississippi.

Quelle: n-tv.de, jve/dpa